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Schenkenzell Wehmut beim Gedanken an die Anfangszeit

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Marianne und Uwe Merz ziehen samt der "Grätige Bolle" nach Welschensteinach. Foto: Merz Foto: Schwarzwälder Bote

Schenkenzell/Welschensteinach. Künstler Uwe Merz und seine Frau Marianne verlassen Schenkenzell: Die beiden ziehen samt Merzolio Atelier und der Merzcreativ-Agentur nach Welschensteinach.

"Mit einem lachenden und einem weinenden Auge" werden sie sich Ende August "aus dem in 21 Jahren Heimat gewordenen Schenkenzell verabschieden", teilen sie mit. Ihre neue Bleibe finden sie in einer ehemaligen Kornkammer in Welschensteinach. "Mein Traum ist es schon lange eine eigene Galerie zu haben, und das unter einem Dach mit meiner Agentur und dem Atelier. In Welschensteinach haben wir jetzt ein Objekt gefunden, in dem alles seinen Platz hat", erklärt Merz, über dessen Entwürfe für die neuen Schenkenzeller Ortseingansbanner die Bevölkerung derzeit abstimmen kann (wir berichtetet).

Wehmütig wird er, wenn er an die erste Zeit seiner Selbstständigkeit in Schenkenzell denkt. In einer ehemaligen Bäckerei hinter dem Rathaus gründete er 1998 seine Agentur. "Klein und bescheiden fing hier alles an", erinnert er sich. "Die Unkompliziertheit der Schenkenzeller hat es mir hier leicht gemacht, das Unternehmen viele Jahre erfolgreich zu führen." Aus Platzgründen verlagerte er die Agentur später nach Schiltach, um diese von dort dann 2011 wieder nach Schenkenzell auf den Fräulinsberg zu verlegen, da das dortige Wohnhaus zwischenzeitlich umgebaut und vergrößert wurde. Im Nebengebäude eines Nachbarhofs entstand dann vor rund 15 Jahren auch das "Merzolio-Atelier".

Regelmäßige Vernissagen und Ausstellungen geplant

Der neue Welschensteinacher Standort, das Nebengebäude des historischen "Unteren Laishofs", beherbergte früher eine Kornkammer und wurde vom Besitzer und Architekten Martin Focks vor einigen Jahren umgebaut. Im mittleren Stock des Hauses werden sich ab September die privaten und die Agenturräume befinden. In dem kathedralenartigen, im Urzustand belassenen, Dachgeschoss gibt es Platz für ein Fotostudio, das Atelier sowie die dazu gehörende "Kornkammer-Galerie" und ein "Grätige Bolle-Outlet" – jene griesgrämigen Comicstrichmännchen mit Bollenhut, die Merz erfunden hat.

Merz plant in der Galerie nach eigener Aussage zukünftig regelmäßig Vernissagen, Kunstausstellungen mit musikalischer Begleitung sowie kulturelle Veranstaltungen und Themenvorträge durchzuführen. Auch für Malkurse in Intuitiver Malerei sollen dort Platz finden.

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