Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schenkenzell Studenten in Schenkenzell begrüßt

Von
Bürgermeister Bernd Heinzelmann (Vierter von rechts) zeigt den Teilnehmern den Ort. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Seit Sonntag campieren in der Mehrzweckhalle Schenkenzell zehn Studenten und zwei Betreuer. Sie werden bis zum 25. August freiwillig in der Gemeinde arbeiten, Freizeiteinrichtungen besuchen und Land und Leute kennenlernen.

Schenkenzell. Vermittelt wurden die jungen Erwachsenen im Alter von 19 bis 28 Jahren durch den gemeinnützigen Verein IBG (Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten) Stuttgart. Teilweise hatten die Studenten weite und lange Anreisen aus Taiwan, Hongkong, Japan und Mexiko hinter sich, was sich in ihren müden Gesichtern widerspiegelte. Deutlich näher hatten es Kommilitonen aus Russland, Italien und Serbien.

Bürgermeister Bernd Heinzelmann hieß sie am Sonntagnachmittag auf Englisch willkommen und stellte ihnen Schenkenzell als kleinste selbständige Kommune mit 1800 Einwohnern im nordwestlichen Zipfel des Kreises Rottweil vor. Zur Gemeinde gehöre noch der Ortsteil Kaltbrunn, in dem sie in den kommenden Tagen handwerkliche Arbeiten verrichten würden.

Bei der Aufstellung des Bebauungsplans Sportplatz Kaltbrunn habe die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamts Rottweil für den Bau eines Umkleidegebäudes einen ökologischen Ausgleich durch das Anlegen einer circa 900 Quadratmeter großen Nasswiese gefordert. Hierfür müssten ein paar Gräben gezogen werden, um das Oberflächenwasser von einer nahen Hangquelle hierher abzuleiten. Des Weiteren sei vorgesehen, die vor zwei Jahren ebenfalls durch Studenten begonnene Sanierung der Grillhütte auf dem Staufenkopf fortzusetzen, schilderte der Bürgermeister.

Spaß wird nicht vergessen

Neben der Arbeit sollen der Spaß und die Geselligkeit für die jungen Leute des Workcamps nicht zu kurz kommen. Neben einer Betriebsbesichtigung der Klosterbrauerei in Alpirsbach sind noch Besuche im Freibad Schiltach/Schenkenzell und im Europapark Rust geplant. Auch zu einem gemütlichen Grillfest bei sich zuhause lud Heinzelmann die Stundenten ein.

Eine weitere Einladung erhielten die Studenten von Hans-Kurt Rennig. Wie dieser informierte, fänden in seinem Pferdestall-Museum demnächst kleine Konzerte mit Musikgruppen aus Bolivien und Frankreich statt. Sie müssten ihm nur Bescheid geben, wann sie kommen wollen. Dann werde er Getränke und Essen vorbereiten. "Wer will, kann Bier und Wein trinken, ich habe aber auch Apfelsaft und Mineralwasser", blickte Rennig in grinsende Gesichter.

Auch Heinzelmann-Vorgänger Thomas Schenk und dessen Tochter Linda wollen die Gruppe begleiten und betreuen, ebenso der Bauhof bei den Arbeiten in Kaltbrunn.

Nach dem förmlichen Empfang unternahmen der Bürgermeister, einzelne Gemeinderäte und Rennig mit den Studenten einen kleinen Spaziergang durch den Ort, vorbei an Bank, Ärztehaus, Apotheke und durchs Freizeitgelände Heilig Garten. Auch ein Besuch im Rathaus stand auf dem Programm.

Damit die Studenten bei ihren Arbeitseinsätzen und Besuchen von Freizeitangeboten sicher von A nach B kommen, hat die Gemeinde einen kleinen Bus von einem örtlichen Unternehmen angemietet. Auch die Möglichkeit mit der Bahn ist vorhanden. Während ihres zweiwöchentlichen Aufenthalts in Schenkenzell sollen die Studenten nicht nur die hiesige Kultur, sondern auch die der anderen Teilnehmer näher kennen und schätzen lernen.

Artikel bewerten
2
loading

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.