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Schenkenzell "Liederkranz" braucht Sänger

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Franz Spinner (von links), Egon Heizmann, Bürgermeister Bernd Heinzelmann, Martin Haberer, Werner Schmider und Herbert Armbruster Foto: Fritsche Foto: Schwarzwälder Bote

Die Frage, wie es mit dem Verein weitergeht, beherrschte die Diskussion bei der Jahresversammlung des Männergesangsvereins "Liederkranz".

Schenkenzell. Über ein durchaus erfolgreiches Vereinsjahr konnte der Vorsitzende Herbert Armbruster bei der Jahresversammlung im Hotel Winterhalde berichten: "15 Mal war der Liederkranz im vergangenen Jahr im Einsatz", erklärte Armbruster. Vom Jahreskonzert im Januar 2017 über Fronleichnam bis zum Friedenskonzert im November in der evangelischen Kirche in Schiltach, Volkstrauertag und Silvesterumzug zum Beispiel. Gemeinsame Wanderungen und Treffen dienten dem Zusammenhalt des Vereins. Elf aktive Sänger hat der "Liederkranz", seit 1998 singt er in einer Chorgemeinschaft mit dem Männergesangsverein "Eintracht Schiltach", der noch 20 aktive Sänger hat. Chorleiterin ist seit 2007 Susanne Mogler.

Nach der Ehrung von Franz Spinner (Ehrenteller des Chorverbands Kinzigtal für 50 Jahre als Notenwart) und der Wiederwahl der Vorstandsmitglieder Herbert Armbruster, Werner Schmider, Martin Haberer und Egon Heizmann entspann sich eine lange Diskussion über die aktuelle Lage und die zukünftige Entwicklung des Vereins. Als Gäste beteiligten sich daran auch Bürgermeister Bernd Heinzelmann, Chorleiterin Susanne Mogler und Claus Fleckenstein, Vorsitzender des Männergesangsvereins "Eintracht Schiltach".

"Trotz dem fortgeschrittenen Alter und Krankheit einiger Sänger sind wir immer noch ein intakter Chor, das erfolgreiche Konzert am 6. Januar dieses Jahres hat dies bestätigt", erklärte Fleckenstein in seinem Grußwort. Tatsächlich hatte das Konzert mit dem Gastchor "Bergecho St. Roman" in der Schenkenzeller Festhalle dem Verein und der Chorgemeinschaft wieder Auftrieb gegeben.

Zwei Herausforderungen aber legen sich wie Schatten über den Erfolg: Mit insgesamt 31 Sängern wird es immer schwieriger, vierstimmige Chorsätze ausreichend zu besetzen, einzustudieren und vorzutragen. Vor allem aber bringt die Organisation eines Jahreskonzerts die Mitglieder an ihre Belastungsgrenze. Das lange Stehen auf der Bühne fällt einigen Sängern immer schwerer, das gleiche gilt für die Einrichtung der Halle mit Tischen und Bänken, das Heranschaffen von Speisen und schweren Getränkekisten. Auch für den Bewirtungsdienst wird es immer schwieriger, "genug Leute zusammenzubringen". Auf der anderen Seite ist die Vereinskasse auf die Einnahmen aus dem Jahreskonzert (und auch dem Sommerfest) angewiesen. Ein Verzicht auf ein Jahreskonzert ist auch aus einem anderen Grund nicht gut: "Für was gehe ich denn in die Musikprobe, wenn ich kein Ziel habe", fragte Martin Haberer.

Deutlich wurde in der Diskussion, dass an der Mehrstimmigkeit festgehalten werden solle. "Vierstimmigkeit ist anspruchsvoller, macht aber Sängern wie Dirigentin mehr Spaß", gab Mogler zu bedenken. Und Mitglied Hans Kurt Rennig, der auch den Cäcilienchor Wittichen, Mosaikchor und die Johannesspatzen leitet, meinte: "Vierstimmiger Gesang ist ein immer seltener werdendes Kulturgut, das es zu erhalten gilt".

Rennig schlug "offenes Volksliedersingen" zu regelmäßigen Terminen vor, bei denen sich der Verein präsentieren könnte. Eine Variante der Öffnung für möglich neue Mitglieder wusste auch Fleckenstein: "Ich stelle mir vor, dass wir wie die Reutinger Sänger für den Chorgesang ein Mal monatlich in der Öffentlichkeit Werbung machen könnten". Der Reutinger Männergesangsverein lädt Interessierte ins Gasthaus zur öffentlichen Probe ein, um bei ihnen die Lust zum Mitmachen zu wecken.

Der Abend endete mit der Bekenntnis des Vorstands, auf jeden Fall weiterzumachen. Eine gemeinsame Sitzung mit den Sängerkollegen der "Eintracht Schiltach" solle folgen, die bei der Hauptversammlung in der "Winterhalde" gemachten Überlegungen und Ideen sollen dort eingebracht und diskutiert werden.

 
 

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