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Schenkenzell Konzert stimmt auf Weihnachten ein

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"Die Grenzgänger" mit Gerhard Lehmann (von links), Andreas Müller, Annerose Schmider und Bertram Bächle begeistern mit ihren Liedern in der Klosterkirche Foto: Schwarzwälder Bote

Volkslieder, Gospels, Orgelklänge, besinnliche Weihnachtsweisen und ein Gedicht zum Nachdenken – unter dem Titel "Melodien im Kerzenschein" hat der Gesangverein Frohsinn ein kontrast- und facettenreiches Konzert präsentiert.

Schenkenzell-Wittichen. Das Konzert fand am Sonntagabend in der stimmungsvoll erleuchteten Klosterkirche Wittichen statt. Es wurde dem kürzlich verstorbenen Dirigenten Hubert Klaußner gewidmet. "Frohsinn"-Vorsitzender Gerhard Fischer bedankte sich vorab bei Klara Mäntele, die das Konzertprogramm mit dem Frohsinn-Chor und Projektchor "Surprise" einstudiert hatte und die Konzertleitung beider Chöre übernahm.

Zum Intro servierte Organist Alfred Müller-Kranich eine Kostprobe seines Könnens. Gesanglich eröffneten "Frohsinn"-Chor und Projektchor den genussvollen Konzertabend gemeinsam mit dem danksagenden Lobpreis Gottes "Gloria in excelsis Deo", das in einem stimmgewaltigen Schlussakkord endete. Eine Hommage an die verstorbene deutsche Schlagersängerin Hanne Haller gab es mit deren Hit "Hallelujah", bei dem wieder Andreas Hauer am E-Piano begleitete.

Nach einem weiteren Orgelstück von Müller-Kranich marschierte der "Surprise"-Chor mit "Hey Man" singend ins Altarhalbrund vor und leitete zu afro-amerikanischen Gospelgesängen über. Auch bei weiteren Beiträgen wie "The Lord is my Shepherd", "Ask me to see" und "Give you my Heart" war der Chor ständig rhythmisch in Bewegung.

Mit dem obligatorischen Auszug "Give us Peace" überließ der Projektchor den "Grenzgängern" die Konzertbühne, die mit Gitarre, Flöte und Akkordeon nicht nur instrumental besondere Akzente setzten, sondern auch heitere Hits anstimmten. Aus Tirol hatten sie das Weihnachtslied "Die Engele" mitgebracht. Auf ihrer musikalischen Reise ging es mit "Senora Dona Maria" weiter im Dreivierteltakt nach Chile, um danach mit "Goldenes Blatt vom Himmelsbaum" wieder in Europa, genauer gesagt in Tschechien, anzukommen.

Das war der ideale Übergang zu den besinnlichen Beiträgen des "Frohsinns" wie "Sehnsucht nach Frieden" und "Ich wünsch mir Zeit". Nicht lange über die Herkunft zu raten brauchte das begeisterte Publikum beim von Andreas Müller in Spanisch gesungenen andalusischen Marienlied "Salve Rociera" mit viel inhaltlichem "Ole".

Bei ihrem zweiten Auftritt banden "Die Grenzgänger" die Konzertbesucher in ihr Programm mit ein und forderten beim Schweizer Lied "Es ist für uns eine Zeit angekommen" zum Mitsingen auf. Die Band nutzte die Gelegenheit, erstmals "Reconciliation" (Versöhnung) in einer Kirche zu spielen, wofür es tosenden Applaus gab. In ihrem vorgetragenen Gedicht erinnerte Adelheid Maier an ihre Kindheit vor Weihnachten, als es schneite und ihre Mutter Plätzchen buk. Mit Freude habe sie am Adventskalender die Türchen geöffnet. Ihre Hoffnung auf eine frohe Weihnacht für alle sei bis heute geblieben, sagte sie.

Passend stimmten im Anschluss "Frohsinn" und Projektchor besinnliche Weisen wie "Weihnachten bin ich zu Haus" und "Weihnachtszeit in den Bergen" im Walzerrhythmus an. Langanhaltender Applaus entlockte dem Chor noch mehrere Zugaben. Allerdings blieb das "Leise rieselt der Schnee" (noch) ein frommer Wunsch, denn draußen regnete es. Dadurch musste die Bewirtung mit Glühwein, Punsch und Gebäck vom Kirchhof in den Klostersaal verlegt werden.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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