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Schenkenzell Die Kinzig soll andersherum fließen

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Die "Franzosen" hatten eine interessante Geschichte über Ex-Schultes Thomas Schenk zu erzählen. Fotos: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

"Schnurrant, Schnurrant aus Schenkenzelle, der hat die besten Bolzen und Geschichten, gelle!" Wahrlich märchenhaft und poetisch ging es beim Schnurren am Samstag in Schenkenzell zu.

Schenkenzell. Sechs Schnurrgruppen zogen am Nachmittag und abends nicht nur durch neun Schnurrlokale, sondern auch ordentlich vom Leder. Sie reimten, lästerten und übertrieben in Bestform und begeisterten die Besucher.

Dabei legten die Schnurranten größten Wert auf ihr Äußeres und nahmen zum Teil stundenlanges Schminken in Kauf, wie bei der "Armbruster-Göttergruppe vom Olymp" mit Aphrodite (Nicole Rempp), Zeus (Mathias Armbruster) und dessen Geliebten Hera (Gabi Kaufmann) nicht zu übersehen war. "Wir sehen es als unsere Pflichten, von Missgeschicken zu berichten. Die erste Geschichte ist ganz famos, es dreht sich um den Klaus Groß", ließ das Trio die Katze gleich aus dem Sack. Dieser war einem vermeintlichen Nacktradler im Wald auf der Spur. Weil es ihm jedoch zum wiederholten Male nicht gelang, den Nudisten mit dem Smartphone zu fotografieren, um seinem Bekanntenkreis den Beweis zu liefern, schoss er einfach ein Selfie. Es dauerte allerdings nicht lange, bis sein Fake in der Gruppe aufflog.

Für kräftige Lacher sorgte die Umfrage nach dem größten Wunsch der Schenkenzeller. Demnach möge die Kinzig andersherum fließen. Dann bekäme Alpirsbach "ihre eigene Scheiße und Gestank mal ab".

Die Macht als olympischer Gott bewahrte Mathias Armbruster nicht davor, selber in die Fänge der Schnurranten zu geraten. Die "Handwerker" Andreas Göhring, Conny Kupsch, Beatrix Vollmer, Sascha Wöhrle, Werner Bühler, Achim Ringwald und Hubert Rauber wussten von seiner Trekker-Spazierfahrt mit den Söhnen in den Wald. Der "kleine orange Traktor" (statt grüner Kaktus) blieb plötzlich ohne Sprit stehen. Wieder befüllt, bemerkte der Pädagoge, dass der TÜV abgelaufen ist und stellte den Traktor in Halbmeil ab. Zwei Wochen später dann die Quittung von der Polizei: Drei Punkte in Flensburg, Fahrverbot und saftige Geldstrafe.

Die "Franzosen" um Wolfgang Bruckner, Sonja Haas, Renate Harter, Ursula Waidele, Bertram Bächle und Achim Mayer recherchierten bei Ex-Schultes Thomas Schenk. "Beim Schreiner Gäbele sortiert der jetzt Nägele. Und hat er mal frei, lädt er Ex-Kollegen ei", fanden sie heraus und berichteten von einer nicht gerade umweltfreundlichen Aktion. Als neuer Vorsitzender des Chorverbands Kinzigtal hatte Schenk für sich und zwei ehemalige Bürgermeisterkollegen Fahrkarten für den Zug nach Gengenbach zu einem Konzert besorgt. Am Bahnhof Schenkenzell bemerkt er, dass er die Tickets vergessen hatte und lief schnell heim. Danach fuhr er mit dem Auto jeden einzelnen Bahnhof bis nach Gegenbach an, aber jedes Mal war der Zug schon weg. Seine beiden Kollegen fuhren schwarz. So erwiesen sich die billigen Fahrkarten als rausgeschmissenes Geld.

Die "Waschweiber" Marina Hör, Kaddi Weißpfennig, Ike Haser und Steffi Müller mit Musikus Felix Hauer lästerten über ihre Männer ab, von denen sie schlecht behandelt wurden. "Es war Zeit, dass was passiert, die haben uns aussortiert. Der eine frönte mit seiner Geliebten auf Bali, zu Hause gab es dann Wurstsalat mit Zyankali". Auf verschiedene Weise brachten sie ihre Gatten um die Ecke und schmorten gerne im Gefängnis. Das Quintett dachte schon ans nächste Jahr und forderte das Publikum auf, ihnen Schnurr-Geschichten zukommen zu lassen.

Die "Flaschner" Roland Vollmer, Ralf Jehle und Manuel Thiel nahmen die achtköpfige Weibsengruppe auf die Narrenschippe. Die waren jeweils mit dem eigenen Auto zum Blutspenden nach Schiltach gefahren. Durch Bluthochdruck, Eisenmangel, zu viel Kaffee und eines beim Thema Sex falsch ausgefüllten Fragebogens durfte nur die Hälfte spenden.

Die "Schenkenzeller Mäuse" mit Irmgard und Hans Wagner, Gerlinde Götz, Franz Haaser und Andreas Müller hatten das Thema Mäusefangen im Ort auf wunderbare Weise aufbereitet. Vom harmlosen anfüttern folgte eine ständige Steigerung der Methoden. Nicht den Vogel, sondern sprichwörtlich die noch lebende Maus in der Mäusefalle abgeschossen hatte Winterhaldenhof-Wirt Gerhard Sum, der das Luftgewehr zur Hilfe nahm.

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