Der Neubau an der Bundesstraße 33, wo ehemals das Nachtcafé stand, wächst langsam in die Höhe. Foto: Markus Reutter

Langsam, aber stetig tut sich was an der Stelle des vormaligen Nachtcafés an der B 33 bei St. Georgen. Warum sich die Arbeiten dort in die Länge ziehen, erklärt Albert Beha, der die damalige Brandruine mit Grundstück bereits vor zwölf Jahren gekauft hat.

Seit dem Brand des Nachtcafés Ende 2011 stand dort viele Jahre eine unansehnliche Ruine direkt an der viel befahrenen Bundesstraße, etwas außerhalb von St. Georgen im Bereich der Straße Am Storzenberg. Bereits im Jahr 2012 hatte Albert Beha, Bauunternehmer in Villingen, die Brandruine mitsamt des Grundstücks gekauft.

 

Anfängliche Hangsicherungsarbeiten sind nun weiter gediehen. „Gewisse Tätigkeiten liefen voran“, berichtet Beha, der nach eigener Aussage seit Kurzem nun auch einen genehmigten Bauantrag in Händen hält.

Er habe Kontakt gehabt mit der St. Georgener Stadtverwaltung und einigen Gemeinderäten. Sie seien froh, dass die Brandruine, „der Schandfleck“, wegkomme, schildert Beha seinen Eindruck.

Arbeiten gehen langsam aber sicher voran

Wobei die Bauarbeiten insgesamt ein eher gemäßigtes Tempo haben. Je nachdem, wie er Arbeiter in seinem Bauunternehmen zeitlich hierfür einteilen könne, werde an der Baustelle in St. Georgen weitergearbeitet.

Investition von über einer Million Euro

Da er ohne Kredit investiere, sei es auch eine Frage des jeweils zur Verfügung stehenden Geldes. Ein erstes Geschoss auf einem Grundsockel ist mittlerweile sichtbar, zwei Obergeschosse sollen folgen. Mit der Fertigstellung des Dachstuhls rechnet Beha im kommenden Jahr. Das Gebäude soll nach bisheriger Planung vier Wohnungen mit jeweils 65 Quadratmetern und mehrere Garagen umfassen.

Die Investitionssumme veranschlagt Beha auf 1,04 Millionen Euro, 140 000 Euro auf den Abriss der Brandruine und 900 000 Euro für den Bau der neuen Immobilie. Die Baukosten teile er sich mit einem Handwerker, mit dem er in seinem Unternehmen kooperiere.

Besondere Wohnlage wird beim Bau berücksichtigt

Geplant sei, die Wohnungen zu vermieten. Auf den Standort direkt an der Bundesstraße  33 und gegenüber eines Stromumspannwerks angesprochen, meint er, diese besondere Wohnlage sei ihm bewusst. Er selbst habe mal in unmittelbarer Nachbarschaft einer Bahntrasse gewohnt. Daran gewöhne man sich schnell. Natürlich werde ein entsprechender Schallschutz beim Bau der Wohnungen berücksichtigt.