Wenig erbaulich war der Anblick an der Schillerstraße. Foto: Dold

Ein halb zerfetzter Lattenrost, alte Lampen und ein Herd, der seine besten Tage schon längst hinter sich hat: In der Schillerstraße türmt sich derzeit der Müll.

Hier hatte es mit dem Sperrmüll nicht funktioniert. Schon Ende vergangener Woche wurden die ersten Gegenstände abgelegt. Immer mehr Menschen fühlten sich bemüßigt, noch mehr Müll dort abzuladen – und der Haufen wuchs und wuchs.

 

Kupfer und Eisen geholt

Dabei ging es aber auch in die andere Richtung: So waren regelrechte „Straßen“ in dem Müllhaufen zu sehen. Vor allem Elektrogeräte wurden auf Kupfer und Eisen ausgeschlachtet.

Gleicher Ort, ein Tag später: Am Dienstag waren alle Spuren beseitigt. Foto: Dold

Immerhin: Am Dienstagnachmittag war der Spuk bereits wieder vorbei. Der Platz war vom Müll befreit und picobello gesäubert.