Der Schallbacher Wald ist „kein Pflegefall, sondern ein Juwel“, findet Revierförster Gerhard Schwab.
Der Revierförster stellte im Gemeinderat den Forstbetriebsplan vor. Obwohl 2026 der geplante Hiebsatz von 339 Erntefestmetern pro Jahr kräftig unterschritten wird, rechnet Gerhard Schwab mit 2900 Euro Gewinn aus dem Gemeindewald. Eingeplant sind ein Holzeinschlag von 100 Festmetern, dazu kommen für alle Fälle eingeplante 50 Festmeter „Zufallsnutzung“ – also für Bäume, die etwa wegen Dürre- oder Sturmschäden gefällt werden müssen.
Wegen hoher Zufallsnutzung musste in den Jahren 2021, 2022 und 2024 der Hiebsatz überschritten werden. Bis heute, erklärte Schwab, gebe es Sturmschäden aus den Sommerstürmen 2023 bei einem Teil der alten Eichen im 50 Hektar großen Schallbacher Wald.
Geplant sind Einnahmen aus dem Holzverkauf in Höhe von 23 100 Euro. Dem gegenüber stehen 20 200 Euro Ausgaben. Dazu gehören 4000 Euro für die Kultursicherung junger Eichen, 2500 Euro für Wegeunterhaltung, das Freihalten des lichten Raums links und rechts von Wegen und Straßen und für die Wasserableitung der Forstwege.
Brennholzpreise sind leicht zurück gegangen
Letzteres, sagte Schwab, sei sehr wichtig, da nicht richtig abgeleitetes Wasser große Schäden verursachen könne. Um ein Zuwachsen des Feuchtbiotops am Richtstattweg zu verhindern, soll hier für 500 Euro der Gewässerrandstreifen ausgelichtet werden. Insgesamt 7200 Euro sind eingeplant für Verwaltungskosten, 6000 Euro für die Holzernte.
Die Brennholzpreise seien leicht zurück gegangen, stellte Schwab fest und verkündete den Termin für die Schallbacher Holzversteigerung: Sie ist am Samstag, 28. Februar.