Neben der Abdichtung des Fundaments samt Sanierung des Sockels wird eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Des weiteren soll über eine neue Stromverteilung künftig die Versorgung neu geregelt werden.
Rund um Schallbachs Rathaus wird ab Montag, 7. April, gegraben und saniert. Dazu hat der Schallbacher Gemeinderat umfangreiche Aufträge beschlossen.
Feuchte Wände und Schimmelbefall in den unteren Räumen des Rathauses erfordern eine Trockenlegung der Kellerwände. Da die Baufirma Vogel Walliser derzeit noch an den nahe gelegenen barrierefreien Bushaltestellen in der Dorfstraße arbeitet, konnte bei Nachverhandlungen für das Freilegen des Rathaus-Mauerwerks die Streichung des Postens „Einrichten und Räumen der Baustelle“ über insgesamt 1445 Euro erreicht werden. Nach erfolgter Trockenlegung wird die Firmengruppe den betroffenen Teil der Straße wieder herrichten. Deren Angebot über 3116 Euro für „Einrichten und Räumen der Baustelle“ habe durch weitere Nachverhandlungen um 500 Euro Skonto gesenkt werden können, berichtete Bürgermeister Christian Iselin. Der Auftrag für die Sanierungsarbeiten ging laut für knapp 10 500 Euro an eine Freiburger Fachfirma.
Einstimmig verlief auch die Auftragsvergabe zur Installation der neuen Photovoltaikanlage mit einer maximalen Leistung von 18,6 Kilowattpeak (KWp) auf dem Rathausdach an eine Rümminger Firma, die sich auf dem Areal und seinen Dächern bereits auskennt. Ihr Angebot von 31 434 Euro lag zwar um 170 Euro über dem der Konkurrenz. Allerdings enthielte das Angebot aus Rümmingen mehr und leistungsstärkere Solarmodule, argumentierte Iselin. Nach erfolgter Installation der künftigen PV-Anlage wird auf dem Areal von Rathaus und Gemeindesaal Sonnenstrom erzeugt über dann drei PV-Anlagen mit einer maximalen Leistung von insgesamt 58 KWp.
Bislang gibt es vier Netzanschlusspunkte für Rathaus und Gemeindehalle, dazu gehört der Baustromanschluss für das Zeechefest. Künftig soll über eine Stromverteilung mit Wandlermessung die gesamte Strommenge der Gebäude und auch für das Zeechefest gezogen werden.
Da bei der Sanierung des Rathaussockels ohnehin gegraben wird, was die Mitverlegung von Leerrohren günstig macht, ist der Zeitpunkt günstig für die Schaffung eines einzigen leistungsfähigeren Netzanschlusspunkts. Dieser wird für 1250 Euro durch die Firma naturenergie netze installiert, auch diese Vergabe erfolgte einstimmig. Hierzu gehören die Wandlermessung für den gesamten Rathauskomplex und ein größerer Hybridwechselrichter mit einer Lade- und Entladeleistung von 40 Kilowattstunden (KWh), des weiteren ist ein Batteriespeicher von bis zu 120 KWh möglich.