Die Kinderbetreuung spielt in Schallbach eine große Rolle. Foto:  

Die Kindergartengebühren in Schallbach steigen zum 1. September. Dies hat der Gemeinderat beschlossen.

Ab dem 1. September steigen die Kindergartengebühren in Schallbach. Der Grund sind steigende Kosten für den Kindergartenbetrieb. Zudem gibt die Kommunalaufsicht 20 Prozent Kostendeckung durch Elternbeiträge vor.

 

So weit wollen die Verantwortlichen in Schallbach nicht gehen und lehnen sich bei den Beitragserhöhungen an die Empfehlungen der Kirchen und kommunalen Landesverbände an. Somit liegt die Kostendeckung über die Elternbeiträge ab kommendem September bei 14,2 Prozent. „Das ist immer noch unter 20 Prozent, aber es soll für die Eltern auch finanzierbar sein“, sagte Schallbachs Bürgermeister Christian Iselin in der Sitzung des Gemeinderats dazu.

Insgesamt steigen die Elternbeiträge ab September um 7,5 Prozent, die jüngste Gebührenerhöhung war ein Jahr zuvor. Die Elternbeiträge für Geschwisterkinder im selben Kindergarten dagegen wurden zuletzt im September 2022 erhöht, daher steigen diese nun stärker an. Der Gemeinderat stimmte den neuen Elternbeiträgen zu.

Künftige Beiträge pro Monat, die derzeit geltenden Beiträge stehen in Klammern dahinter: Regelgruppe: 120 Euro (112 Euro), Verlängerte Öffnungszeit (VÖ): 158 Euro (147 Euro), Krippe für Kinder von zwei bis drei Jahren: Krippe VÖ: 365 Euro (340 Euro), Krippe halbtags: 279 Euro (260 Euro); Künftige Beiträge für Geschwisterkinder pro Monat, die derzeit geltenden Beiträge stehen in Klammern dahinter: Regelgruppe: 90 Euro (65 Euro), VÖ: 118 Euro (92 Euro), Krippe VÖ: 273 Euro (217 Euro), Krippe halbtags: 209 Euro (170 Euro).