Rathaus Schallbach Foto: Silke Hartenstein

Feuchte Wände und Schimmelbefall in den unteren Räumen des Schallbacher Rathauses erfordern eine Trockenlegung der Kellerwände

Dazu kommen Absenkungen der Regenrinne im Bereich der Hofeinfahrt zum Gemeindesaal. Im Haushalt sind 15 000 Euro für die Trockenlegung des Mauerwerks am Rathaus vorgesehen.

 

Auf Anfragen der Verwaltung bei verschiedenen Firmen gab es nur ein einziges Angebot. Die Firmengruppe für Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbau Vogel Walliser in Eimeldingen machte ein Angebot von 19 200 Euro für das Freilegen der Kellerwände. Wie Bürgermeister Christian Iselin ausführte, werde das frei gelegte Mauerwerk abgestrahlt, geschlämmt, danach werde Noppenfolie aufgebracht und gegebenenfalls eine Drainage geschaffen.

Derzeit gehe man im vorderen Bereich des nicht unterkellerten Rathauses von einer Tiefe der Arbeiten deutlich unter 1,50 Metern aus. Der rote Sockel im unteren Teil des Rathauses müsse im Zuge der Arbeiten weg. Diesen wieder herzustellen, werde zwischen 10 000 und 15 000 Euro zusätzlich kosten. Da bei den Arbeiten auch der geteerte Fußweg rechts vom Rathaus in Mitleidenschaft gezogen werde, solle bei dieser Gelegenheit der Teerbelag entfernt und durch eine Schottermischung ersetzt werden.

Derzeit arbeitet Vogel Walliser quasi um die Ecke an den barrierefreien Bushaltestellen in der Dorfstraße. Daher konnte bei Nachverhandlungen die Streichung des Postens „Einrichten und Räumen der Baustelle“ über 1445 Euro für das Freilegen des Rathaus-Mauerwerks erreicht werden. Nach erfolgter Trockenlegung werde die Firmengruppe den betroffenen Teil der Straße wieder herrichten. Hierfür lag noch kein konkreter Betrag vor. Die Firma sei ja dann bereits beim Rathaus, so Iselin. Daher brauche man seiner Meinung nach den Posten „Einrichten und Räumen der Baustelle“ über insgesamt 3116 Euro nicht bezahlen. Hier möchte er nachverhandeln. Der Auftragsvergabe und der Nachverhandlung stimmte der Gemeinderat zu.

Nach Abschluss der Arbeiten an den Bushaltestellen wird die Umleitungsstrecke für den Bus aufgehoben, dann sollen die Arbeiten am Rathaus losgehen. Im Zuge des barrierefreien Ausbaus, so Iselin, habe man eine Entdeckung gemacht: Im Erdreich der steilen Böschung habe man einen Abwasser- und einen Regenwasserkanal gefunden, beide seien nutzbar.