Von außen fällt nicht direkt auf, was im Inneren des Gebäudes kaputt ist. Der Elternbeirat listet die Mängel auf. Foto: Schwind

Der Zustand der Holzhauser Grundschule ist grenzwertig. Der Elternbeirat konfrontierte den Ortsvorsteher – das sagte er dazu.

Unterstützung erhofft sich die Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule in Holzhausen, Sonja Duttenhöfer, vom Holzhauser Ortschaftsrat. Ihre Mängelliste war lang: von der flackernden Lampe über die defekte Steckdose und eine notdürftig abgeklebte Glasscheibe in einer Tür bis hin zum Wasserrohrbruch.

 

Die Elternbeiratsvorsitzende wünscht sich eine Hausmeisterstelle für die Grundschule in Holzhausen. So soll der Stelleninhaber einfache Dinge selbst erledigen und bei Bedarf Fachhilfe ordern können. Eine entsprechende Mängelliste sei auch schon als E-Mail an die Sachgebietsleitung Schulen, Bildung und Betreuung und an den Leiter Gebäudemanagement, Armin Siedler, rausgegangen, so Duttenhöfer – allerdings bisher ohne Ergebnis.

Wasserschaden bereitet große Sorgen

Besonders der Wasserschaden, Schimmel und die Küche, die nicht benutzt werden kann, brennen der Elternbeiratsvorsitzenden unter den Nägeln.

Ein weiteres Anliegen war die Unterstützung des Ortschaftsrats bei der Suche eines geeigneten Schulleiters. Ortsvorsteher Armin Hipp erklärte, dafür sei das Oberschulamt zuständig, und empfahl, sich an dieses zu wenden.

Wegen des Wasserschadens gab der Ortsvorsteher zu bedenken, dass es ein Versicherungsfall sei – das brauche einfach Zeit. Beim Aufklopfen der Wände habe man einige Schäden entdeckt.

Aufgrund der ohnehin schon hohen Personalausgaben bei der Stadt Sulz machte Hipp wenig Hoffnung auf eine Hausmeisterstelle. Stattdessen wurde angesprochen, die Aufgaben dem Hausmeister der Sulzer Stadthalle zuzuweisen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der Hausmeister der Panoramahalle auch die Grundschule mitbetreuen könnte.

Nach den Mängeln im Schulinneren sprach der Ortsvorsteher noch den Außenbereich der Grundschule an: Ein ganz aktuelles Problem sei der matschige Pausenhof. Wegen des nassen Herbstwetters werde Dreck in das Schulgebäude getragen. Hipp kündigte an, dass der Bauhof der Stadt Sulz einen Lastwagen voll Hackschnitzel nach Holzhausen bringen werde. Das Verteilen der Hackschnitzel müsste dann aber von den Eltern übernommen werden.

Zu bedenken gab er, dass diese Lösung nicht für mehrere Jahre greifen würde. Allerdings seien die Möglichkeiten begrenzt, Abhilfe zu verschaffen. Eine Ausgrabung als beste Lösung komme nicht in Frage – das würde bedeuten, dass die schattenspendenden Bäume zerstört würden.