Das fehlende Gehwegteilstück vom Neubaugebiet „Badäcker II“ in Richtung Ortsmitte steht bei Ortsvorsteher Wilfried Greinus mit Blick auf das Jahr 2026 ganz oben auf der Agenda. Foto: Albert Bantle

Was steht in diesem Jahr in Schabenhausen an? Dazu äußerte sich Ortsvorsteher Wilfried Greinus in der Sitzung des Ortschaftsrates.

Mit einem Rückblick auf das Jahr 2025 und einem Ausblick auf 2026 eröffnete Ortsvorsteher Wilfried Greinus die erste Sitzung des Schabenhauser Ortschaftsrates im neuen Jahr.

 

Nachdem im Neubaugebiet „Badäcker II“ zwischenzeitlich alle Bauplätze vergeben seien, regte er an, sich mit Blick auf die jahrelangen Verfahrensdauern bei der Aufstellung von Bebauungsplänen, schon jetzt darüber Gedanken zu machen, wie und wo es im Wohnbaubereich in Schabenhausen weitergehen soll.

Erfreut zeigte sich Greinus darüber, dass bei der laufenden Baumaßnahme zur Erweiterung des Kindergartens Fortschritte sichtbar sind und die wegen der Bauarbeiten in die Schlierbachhalle ausgelagerte Kindergartengruppe im Spätherbst 2025 wieder in den frisch renovierten Altbauteil des Kindergarten einziehen konnte. In diesem Zusammenhang dankte Greinus dem Team des Gemeindebauhofes, die beim Umzug tatkräftig mit angepackt hatten.

Großfamilie zieht weg

Nach dem Wegzug einer Großfamilie habe Schabenhausen trotz des Einzuges der ersten Bewohner im Neubaugebiet 2025 lediglich einen Zuwachs um einen Einwohner auf aktuell 568 zu verzeichnen.

Für 2026 hofft der Ortsvorsteher, dass sich in Sachen „Feldwegebau“ in Schabenhausen etwas tut, dass das eiserne Friedhofstor, nachdem dort die Fundamente verstärkt wurden, bald wieder installiert wird, das fehlende Gehwegteilstück vom Neubaugebiet in Richtung Ortsmitte bald gebaut wird, der Glasfaserausbau fertiggestellt wird, damit dann alle einen Glasfaseranschluss haben und für die Autofahrer aus Richtung Fischbach kommend im Kreuzungsbereich in der Ortsmitte endlich ein Verkehrsspiegel angebracht wird, um die schwierigen Sichtbedingungen in Richtung Niedereschacher Straße zu verbessern.

„Froh und erleichtert“ ist der Ortsvorsteher, dass es in Niedereschach wieder eine Apotheke gibt. Dankbar zeigte er sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, sowie im Gemeinde- und dem Ortschaftsrat, wo es nie „zu emotional“ werde und auch nie „unter die Gürtellinie“ gehe.