Trifft auf seinen Ex-Club Frankfurt: Freiburgs Stürmer Igor Matanovic. Foto: Silas Stein/dpa

Der SC Freiburg trifft im Achtelfinale der Europa League auf KRC Genk. Zuvor wartet jedoch in der Bundesliga das direkte Duell um Platz sieben gegen Eintracht Frankfurt.

Lange warten mussten die Freiburger am Freitag nicht: Bereits mit dem allerersten Los wurden die eigene Achtelfinal-Begegnungen finalisiert. Am 12. und 19. März geht es gegen den belgischen Vertreter KRC Genk, dank der besseren Platzierung in der Ligaphase haben die Freiburger im entscheidenden Rückspiel Heimrecht.

 

Eine „geile Herausforderung“, wie Igor Matanovic in einem Videostatement auf den Sozialen Kanälen des Clubs sagte. Gleichzeitig dürften die Duelle mit den Belgiern das Trainerteam des SC Freiburg vor Herausforderungen stellen. Denn ein direktes Duell mit dem derzeit Siebten der heimischen Liga gab es noch nicht.

„Grundsätzlich trifft man in einem Achtelfinale in der Europa League auf Qualität“, sagte Trainer Julian Schuster zur Auslosung. Qualität, die auch der SC Freiburg in der bisherigen Europapokalsaison bereits gezeigt hat. „Wir wollen eine Runde weiterkommen“, sagte Schuster daher.

Direktes Duell einen Europapokal-Platz

Zunächst jedoch geht am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) in der Bundesliga rund. Die Breisgauer sind zu Gast bei Eintracht Frankfurt. Ein Team, dem viele vor der Saison deutlich mehr zugetraut hatten, als der derzeit achte Platz. Die Freiburger reisen als Siebter nach Hessen – und würden diesen Platz mit Blick auf eine weitere Europapokal-Quali natürlich gerne halten.

Igor Matanovic trifft auf seinen Ex-Verein

„Tolle Voraussetzungen für den Rest der Saison“, sagte Schuster – und meinte damit neben Platz sieben in der Liga auch das Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals und des Europa-League-Achtelfinals. Ansporn genug also für die kommenden Aufgaben, Extra-Motivation sei nicht nötig, so Schuster.

Auch und gerade nicht für Igor Matanovic, der am Sonntag auf seinen Ex-Club trifft. Bei der Eintracht kam er in der Vorsaison selten zum Zug, beim Sport-Club hat er sich in der Rückrunde seinen Stammplatz im Sturmzentrum erkämpft.

Manzambi noch gesperrt

Fehlen wird dagegen zum letzten Mal Johan Manzambi. Am 21. Spieltag sah der Youngster gegen Bremen die Rote Karte, als Wiederholungstäter wurde er für drei Spiele gesperrt. Eine Entscheidung, die der Verein letzten Endes akzeptierte, wie Schuster erklärte. „Ich habe persönlich auch den Austausch gesucht, auch mit Knut Kircher“, berichtete er von einem Gespräch mit dem Schiri-Boss. Das Ergebnis: Ein Einspruch hätte wohl wenig Aussicht auf Erfolg gehabt. Verletzt fehlen Philipp Lienhart, Max Rosenfelder und Lukas Kübler – Jan-Niklas Beste ist gelb-gesperrt.