Hasret Kayikci (rechts) begeistert mit einem Hattrick. Foto: Grant Hubbs

Frauenfußball 1. Bundesliga: SC Freiburg gewinnt in Jena deutlich mit 5:1

Die Bundesliga-Frauenmannschaft des SC Freiburg hat am Sonntag bei Aufsteiger Carl Zeiss Jena mit 5:1 gewonnen. Die Tore für den Sport-Club erzielten Hasret Kayikci (13./29./39.), Ereleta Memeti (51.) und Janina Minge (86.).

Jena (pd/nod). Die Gastgeberinnen gingen bereits in der 2. Minute durch Rita Schumacher in Führung. Das schockte die SC-Frauen aber nicht. „Wir können mit einem guten Gefühl nach Hause fahren. Am Ende war der Sieg verdient, auch in der Höhe“, erklärt Trainer Daniel Kraus nach Abpfiff.

Im Vergleich zum letzten Heimspiel wechselte das Trainerteam um Daniel Kraus auf zwei Positionen. Für Greta Stegemann und Mia Büchele rückten Ereleta Memeti und Marie Müller in die Startformation. Dabei wechselte Daniel Kraus auch die Taktik und kehrte zum offensiveren 4-3-3-System zurück.

Offensiv begannen auch die Gastgeberinnen aus Jena. Mit Erfolg: Jena spielte einen schnellen Konter über die rechte Seite und flankte das Spielgerät in den Rücken der Abwehr, wo Schumacher ins lange Eck einschieben konnte.

Es dauerte ein paar Minuten, bis sich die Freiburgerinnen vom Rückstand erholt hatten. Dann kam die Mannschaft von Daniel Kraus besser in die Partie und riss das Ruder an sich. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste zum Ausgleich kommen sollten. Das 1:1 erzielte schließlich Hasret Kayikci, die eine Flanke von der rechten Seite nach mehreren Versuchen im Kasten von Jena unterbrachte (13.). Kayikci war es schließlich auch, die in der 29. Spielminute auf 2:1 für den SC stellte.

Die Stürmerin, die erneut vor der Doppelsechs agierte, krönte ihre Leistung schon vor der Pause mit einem Dreierpack. Kayikci (39.) lief alleine auf das Jenaer Tor zu und traf zunächst nur den rechten Pfosten, bevor sie den Ball dann im Nachschuss im Jenaer Tor unterbrachte. Weitere SC-Treffer hätten noch fallen können. So scheiterte Svenja Fölmli am Aluminium, und auch Riola Xhemaili, Janina Minge und Ereleta Memeti ließen beste Chancen ungenutzt.

Mehmeti war es dann auch, die schließlich nach dem Halbzeitpfiff auf 4:1 stellte: Sie setzte sich stark auf ihrer linken Angriffsseite durch, zog in die Strafraummitte und platzierte den Ball im Tor (51.). Nur wenige Minuten später hätte erneut Riola Xhemaili erhöhen können, ihr satter Distanzschuss landete jedoch am Querbalken.

Das fünfte Freiburger Tor erzielte Janina Minge nach einem Eckball von Mia Büchele: Minge köpfte frei am zweiten Pfosten zum finalen 5:1 ein.

„Jena ist gut in die Partie gekommen, da müssen wir uns Gedanken machen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir anfangs so naiv verteidigen“, zieht Daniel Kraus am Ende des Tages sein Fazit. „Dann haben wir es geschafft, Jena hinten reinzudrücken. Es war gut, den Ball laufen zu lassen und Räume zu bekommen. Für uns war das nach der Auftaktserie jetzt ein wichtiger Schritt,“ resümierte Kraus.

Bereits am Samstag treffen die SC-Frauen auf ihren nächsten Liga-Gegner. Es geht im heimischen Möslestadion gegen Bayer 04 Leverkusen. Anstoß ist um 13 Uhr.