Die Freiburger Verkehrs AG ist auf ein mögliches Elfmeterschießen im Europa-League-Halbfinale vorbereitet. Foto: Patrick Seeger/dpa

Wenn der SC Freiburg um den Einzug ins Europa-League-Finale kämpft, könnte es ein langer Fußballabend werden. Die VAG bereitet sich dementsprechend vor.

Es ist kein alltägliches Spiel, das am Donnerstagabend um 21 Uhr im Freiburger Europa-Park-Stadion steigt. Denn der SC Freiburg ist nur noch einen Schritt vom großen Finale in Istanbul entfernt. Nach dem Hinspiel gegen Sporting Braga steht es 2:1 für die Gäste aus Portugal. Logisch, dass der Sport-Club diesen Rückstand aufholen will.

 

Und ebenso logisch, dass jeder dieses Spiel sehen will. Es dürfte also einiges los sein am Abend in Freiburg. Damit die Fußballfans pünktlich zum Anpfiff im Stadion sind, stellt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) einen Sonderverkehr von und zum Europa-Park-Stadion.

Und dabei hat sich das Verkehrsunternehmen vorbereitet. Denn nicht auszuschließen, dass das Spiel länger dauert - Verlängerung und Elfmeterschießen sind denkbar. „In diesem Fall fährt der SC-Sonderverkehr nach Abpfiff etwa eine Stunde vom Stadion in die Innenstadt“, schreibt die VAG auf ihrer Homepage. Am Bertoldsbrunnen in der Innenstadt besteht „bestenfalls die Möglichkeit, auf die regulären Stadtbahnlinien umzusteigen“, so die VAG weiter.

Nach Betriebsschluss fahren bei Bedarf weitere Bahnen

Und wenn's länger dauert? „Nach Betriebsschluss werden bei Bedarf zusätzliche Stadtbahnen in die Stadtteile zu den Endhaltestellen eingesetzt“, heißt es vom Freiburger Verkehrsunternehmen, das sich offensichtlich vor dem K.o.-Spiel auf ein Elfmeterschießen vorbereitet hat.