Auch die DJK Donaueschingen hofft auf einen baldigen Trainingsstart. (Symbolfoto) Foto: Roger Müller

Die drei Präsidenten der baden-württembergischen Fußball-Verbände (SBFV, WFV und bfv) haben sich erneut schriftlich an die Politik gewandt.

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Die Verbände bringen darin den Unmut der baden-württembergischen Fußballvereine über die Vorgaben der neuen Corona-Verordnung zum Ausdruck und fordern realitätsnahe, praktikable Regelungen für den Freiluft-Mannschaftssport.

Vorgaben nicht mehr zu überblicken

Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 13. Mai 2021 sieht Lockerungen für den Amateur-und Freizeitsport vor und definiert -– abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens – weitere Öffnungsschritte. Die Fußballverbände erkennen ausdrücklich das Bemühen an, den fast 3000 Mitgliedsvereinen in Baden-Württemberg eine Rückkehr in den Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Allerdings ist die aktuell gültige Ordnungslage und die Vielzahl an teilweise inkonsistenten oder widersprüchlichen Vorgaben nicht mehr zu überblicken, geschweige denn, den Ehrenamtlichen in den Vereinen zu vermitteln.

Forderung nach Auflagenfreiheit bei Inzidenz unter 100

Es ist den Verbänden und Vereinen – so eine Passage aus dem genannten Schreiben – faktisch nicht zumutbar, unter diesen Rahmenbedingungen auf einer gesicherten rechtlichen Grundlage einen Trainingsbetrieb zu organisieren. Konkret fordern die drei Verbände, dass bei stabilen Inzidenzwerten unter 100 ein Freiluft-Mannschaftssport weitgehend frei von Auflagen ermöglicht wird.