Eröffnung des Holzladegleises im September 2025 (von links): Albrecht Obergfell vom Ingenieurbüro Schweizer, Gerd Hickmann vom Verkehrsministerium, Verkehrsminister Winfried Hermann, Bürgermeister Markus Keller, Joachim Zacher, Kompetenzzentrum Güterverkehr, und Christian Brinkmann, Geschäftsführer Bahnbetriebe Blumberg. Foto: Malena Schwenk

Blumberg setzt auf innovative Ideen, um den Erfolg der Bahn auszubauen. Kritik am neuen Holzverladeplatz trübt die Freude über die guten Zahlen.

Die Bilanz der Bahnbetriebe Blumberg 2024 konnte sich bei der Vorstellung im Gemeinderat sehen lassen.

 

Zum dritten Mal in Folge wurde ein beachtlicher Gewinn erzielt, und die Bahnbetriebe können nach Aussage von Geschäftsführer Christian Brinkmann sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Markus Keller auf eine gesunde Basis bauen.

Nachdem in den vergangenen Jahren mit der zusätzlichen Vermietung von Trassen die Weichen gestellt wurden, macht sich diese Geschäftsentscheidung immer mehr bezahlbar, was in dem Bericht deutlich gemacht wurde.

Seit der Gründung der Bahnbetriebe GmbH 2013 stellt Keller einen kontinuierlichen Fortschritt fest, und das touristische Aushängeschild Sauschwänzlebahn steht auch dank verlässlicher Förderung auf einem gesunden Fundament. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung der Bahnbetriebe wurde so für 2024 ein Ertrag von fast 399 000 Euro ausgewiesen. „Es beweist, dass wir auf einem guten Weg sind“, zeigte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Markus Keller mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Auch in der Bahnverwaltung einen Überschuss erwirtschaftet

Auch in der Bahnverwaltung wurde mit einem Jahresüberschuss von 2342 Euro laut Geschäftsführer Binkmann gut gewirtschaftet.

Für das laufende Jahr 2025 wird für die Bahnbetriebe Blumberg erneut ein akzeptables Ergebnis erwartet.

Neuer Holzverladeplatz am Steppacherweg

Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert der Aufsichtsrat nach konservativer Schätzung einen Gewinn in Höhe von 76 000 Euro. Mit neuer Geschäftsidee wie dem frisch eingerichteten Holzverladeplatz am Steppacherweg setzt man auf weiteren Umsatz.

Die Installation dieser Einrichtung löste aber bei den benachbarten Landwirtschaftsbetrieben durch viel zu hohe Belastung besonders durch Lastwagen-Verkehr einigen Unmut aus. Nach Anfrage aus der Bevölkerung verwies Bürgermeister Keller darauf, dass sich die Situation in absehbarer Zeit wesentlich verbessern werde.

Die Entlastung des Gemeinderates war nach dem erfreulichen Geschäftsbericht nur eine Formsache und der Ertrag soll nach Beschluss in dem Eigenbetrieb erhalten bleiben.