Hier noch auf der griechischen Insel Naxos, ging es für die Teilnehmer der Abnehmshow "Leben leicht gemacht - The Biggest Loser" im Halbfinale in den Nordschwarzwald, nach Bad Wildbad. Foto: © SAT.1

Jetzt ist es raus: Das Halbfinale der Sat.1-Kultshow "Leben leicht gemacht – The Biggest Loser", dessen erster Teil am Sonntag, 27. März, ab 17.30 Uhr ausgestrahlt wird, fand in diesem Jahr in Bad Wildbad statt.

Bad Wildbad - Mitte Dezember sorgten rund 90 Mitarbeiter sowie Teilnehmer während der Dreharbeiten für viel Aufsehen in der Kurstadt im Nordschwarzwald, wimmelte es schließlich von Kameras, Drohnen und Produktionsfahrzeugen. Gedreht wurde unter anderem im Mokni’s Palais Hotel & SPA in Bad Wildbad und im Fitness-Studio "EnzAktiv".

 

"Seit vielen, vielen Jahren wird das Halbfinale von der Show immer in Österreich gedreht, doch aufgrund der Corona-Pandemie und der hohen Infektionszahlen wollte der Sender dieses Jahr lieber in Deutschland drehen", erzählte Selim Mokni im Gespräch mit unserer Redaktion. Noch während der Sender überlegt hatte, wo in Deutschland gedreht werden könnte, machte Ramin Abtin den Vorschlag, als Drehort das Mokni’s Palais Hotel & SPA in Bad Wildbad zu wählen, so Mokni. Ramin Abtin, der aus der Region kommt, ist nicht nur seit vielen Jahren einer der Trainer des Abnehmwettkampfs "The Biggest Loser", sondern zudem ein langjähriger Freund der Familie Mokni.

Dreh ging zehn Tage

"So stellt wohl jede Krise auch eine Chance dar", so Mokni über die coronabedingte Entscheidung des Senders, im Hotel der Familie Mokni zu drehen. "Der Dreh ging zehn Tage", erzählt er. "Um die 90 Personen waren vor Ort, was aufgrund der Corona-Verordnungen eine echte Herausforderung dargestellt hat." So hätten sich sämtliche Verantwortliche jeden Tag auf das Coronavirus testen lassen, sogar ein eigenes Test-Zentrum sei auf dem Hotelgelände aus dem Boden gewachsen und der gesamte Hotelkomplex wurde "exklusiv" für die Mitwirkenden bei der TV-Show reserviert. "Da gab es dann plötzlich Make-Up-Zimmer und verschiedene Organisationsbüros", staunte Mokni nicht schlecht. "Es war wirklich mal interessant, hinter die Kulissen einer TV-Show zu schauen", erzählte er.

Ursprünglich sei geplant gewesen, das Halbfinale einteilig auszustrahlen, doch am Ende sei doch viel mehr Videomaterial zusammengekommen, als geplant gewesen war. "Ein großer Vorteil für den Sender waren die kurzen Wege auf unserem Gelände", so Mokni. So liegen die beiden Hotels der Familie Mokni – das "Badhotel" und das "Rossini" – direkt gegenüber, nur getrennt durch den Kurplatz, sodass das Film-Team nie lange laufen musste von einem Ort zum anderen. "Alle Mitwirkenden vor Ort haben sich riesig über die zehntägigen Dreharbeiten gefreut, sowie über die Möglichkeit, sich einem noch breiteren Publikum präsentieren zu dürfen", steht es in der Pressemitteilung des Hotels geschrieben. "Das ist ja nicht nur Werbung für unser Hotel, sondern für ganz Bad Wildbad – und den Nordschwarzwald. Schließlich sind es pro Folge um die eine Million Zuschauer", freute sich Mokni. "Wir sind alle schon sehr gespannt auf die Ausstrahlung."

Ein offenes Geheimnis

Doch es wurde nicht nur im Hotel der Familie Mokni, sondern auch in dem Fitnessstudio "EnzAktiv" gedreht. "Es war ja so ein bisschen ein offenes Geheimnis", meinte Martin Lang, Geschäftsführer von "EnzAktiv", im Gespräch mit unserer Zeitung. So sei das Produktionsteam bereits einigen Wildbadern aufgefallen, mit ihren Drohnen und den vielen Produktionsfahrzeugen, die zeitweise vor dem Fitnessstudio geparkt haben. Gerüchte hätte es bereits viele gegeben in dem kleinen Kurort, aber: "Wir haben es bis zum Schluss geheimgehalten", erzählte Lang. Die Teilnehmer und die TV-Crew haben einen ganzen Kursraum für sich bekommen, in dem sie den ganzen Tag lang "durch gedreht" sind – äh, haben –, denn: "also durchgedreht mit den Kameras", verdeutlichte Lang schmunzelnd. "Da ging es wohl um eine Challenge", verriet Lang. In der besagten Challenge "Burgerduell" gilt es, einen Cheeseburger abzutrainieren.

Ausstrahlung

Aufgrund des Friedensevents "Sound of Peace" am Sonntag, 20. März, das "ProSieben" und "SAT.1" übertragen, verschiebt sich die Ausstrahlung des ersten Halbfinales um eine Woche. Am Sonntag, 27. März, ist es aber soweit. Dann zeigt "SAT.1" ab 17.30 Uhr den ersten Teil des großen Halbfinales aus Bad Wildbad. Wer ins Finale einzieht, entscheidet sich dann im zweiten Teil des Halbfinals am Sonntag, 3. April, ebenfalls ab 17.30 Uhr.