Beim Santo-Nino-Fest der philippinischen Gemeinden der Diözese war der Dom gut gefüllt. Viele Gläubige verfolgten den Gottesdienst und hatten prächtig gekleidete Christusfiguren mitgebracht. Foto: Baum

Prächtig gekleidete Christusfiguren brachten am Samstag viele philippinische Gläubige in den Dom nach Rottenburg. Dort feierten Mitglieder der philippinischen Gemeinden das Santo-Nino-Fest.

Seit 1994 wird das Sinulog-Fest, wie es auch genannt wird, in Rottenburg gefeiert. Es ist ein traditionelles philippinisches Fest zur Verehrung des Jesuskindes. Es geht ursprünglich zurück auf eine Holzfigur des Jesuskindes, die der portugiesische Eroberer Ferdinand Magellan im Jahr 1521 auf die Insel Cebu auf den heutigen Philippinen brachte.

 

Diese Figur soll nach der endgültigen Eroberung Cebus, 44 Jahre nach Magellans Tod, in einer Hütte neben Heiligenbildern der Ureinwohner der Insel unversehrt gefunden worden sein.

Musik, Tanz und Essen

In Rottenburg wird das Santo-Nino-Fest in jedem Jahr im Dom gefeiert, danach wird in der Festhalle weiter gefeiert – mit Musik, Tanz und traditionellem gemeinsamem Essen. Im Dom brachten die philippinischen Gläubigen ihre Santo Ninos an den Marienaltar, manch eine Gläubige hatte die Christusfigur aber auch vor sich in der Kirchenbank stehen.

Die traditionellen Figuren sind prachtvoll geschmückt. Foto: Baum

Weihbischof Thomas Maria Renz zelebrierte den Gottesdienst und segnete auch die Christusfiguren.