Bürgermeister Andreas Braun sowie Melike Fait von der Gemeinde Unterkirnach lassen sich von Patrick Gaus die Ultrafiltrationsanlage erklären. Foto: Lukas Podolski

Die Gemeinde Unterkirnach saniert gemeinsam mit dem Unternehmen Aquavilla die Ultrafiltrationsanlage. Somit wird weiter für sauberes Trinkwasser gesorgt.

Sauberes Wasser zählt für den elementaren Grundbedürfnissen des Menschen. Welche Maßnahmen jedoch notwendig sind, um dieses zuverlässig bereitzustellen, ist vielen im Alltag kaum bewusst.

 

Unterkirnach bezieht sein Trinkwasser aus lokalen Quellen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Aquavilla, das seit 2022 für die technische Betriebsführung zuständig ist, wird sichergestellt, dass das Wasser sauber bei den Endverbrauchern ankommt.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Ultrafiltrationsanlage. Diese ging 2008 als eine der ersten ihrer Art in Unterkirnach an den Start. Nach rund 18 Jahren Laufzeit sei nun eine Sanierung notwendig. Die Kosten belaufen sich laut Patrick Gaus, technischer Leiter bei Aquavilla, auf 90 000 Euro.

Doch auch in anderen Bereichen wird Geld in die Wasserversorgung gesteckt: So soll unter anderem die Steuerungstechnik modernisiert werden. Hinzu kommen die jährlichen Unterhaltskosten.

Gaus beschreibt die Anlage als ein sehr feines Sieb: Die 0,2 Mikrometer kleinen Poren halten Bakterien und Viren zuverlässig zurück.

„Stille Helden des Alltags“

Bürgermeister Andreas Braun zeigte sich zufrieden über die Zusammenarbeit mit Aquavilla und bezeichnet sie als „stille Helden des Alltags“. Die Wasserversorgung sei eine kritische Infrastruktur, über die sich viele Menschen nur wenige Gedanken machen würden. Umso wichtiger sei es, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben. Aquavilla stehe rund um die Uhr, sieben Tage die Woche bereit, und gebe zudem wertvolle Empfehlungen für Investitionen, so Braun.

Arbeit im Hintergrund

Wie selbstverständlich diese Arbeit im Hintergrund abläuft, zeige sich an nächtlichen Einsätzen, die notwendig seien, um die Wasserversorgung jederzeit sicherzustellen. Themen wie die Wasserversorgung müssten proaktiv angegangen werden, erklärt der Bürgermeister.