Die Robert-Gerwig-Schule steckt schon mittendrin im umfangreichen Prozess. Foto: Helen Moser

Über 8,1 Millionen Euro für die Robert-Gerwig-Schule! Brandschutztüren kommen in den Sommerferien, Elektrosanierung läuft. Auch Rupertsbergschule und Bildungszentrum werden saniert.

Die Sanierungen der Schulen St. Georgen gewinnen an Fahrt und erhalten sogar ganz kräftig finanziellen Rückenwind.

 

Die Robert-Gewerg-Schule

Die Sanierung der Robert-Gerwig-Schule etwa bringt für über 8,1 Millionen Euro viele Maßnahmen auf fast 10 000 Quadratmetern mit sich. Als Sofortmaßnahmen wurde bereits Ende Dezember ein provisorischer zweiter Fluchtweg im historischen Bau eingerichtet. Ebenso wurden einzelne funkvernetzte Rauchmelder und Beschilderungen nachgerüstet. Der Einbau weiterer Brandschutztüren ist aktuell im Gange: Die Bestellung der Türen, deren Lieferung etwa 14 Wochen dauert, ist erfolgt. Da der Einbau lärmintensiv sein kann, werden die vorbereitenden Arbeiten in den Pfingstferien durchgeführt – dazu gehören zum Beispiel notwendige Trockenbauarbeiten an den bisher offenen Durchgängen sowie Feuerschutzabschlüsse an Wänden und Decken. Der eigentliche Einbau der Brandschutztüren ist für die Sommerferien geplant.

Parallel dazu wird die Durchführung der weiteren Maßnahmen ausgearbeitet: Unter anderem steht die Elektroplanung an, die maßgeblich den weiteren Zeitplan bestimmen wird, sowie auch die generelle Planung der Abläufe, damit die Maßnahmen bestmöglich ineinandergreifen. Diese Abstimmungen erfolgen zusammen mit den Fachplanern und der Schule, um die Arbeiten auf Schul- und Ferienzeiten aufzuteilen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Für die Sommerferien sind dann weitere größere und lärmintensive Arbeiten vorgesehen – zum Beispiel werden Wand- und Deckendurchbrüche vorgenommen.

Doch das ist längst nicht die einzige Bildungsstätte, die nun mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in Schuss gebracht wird.

Die Rupertsbergschule

Für die Rupertsbergschule beispielsweise ist eine Elektrosanierung vorgesehen. Hierfür wird derzeit eine detaillierte Planung erstellt – in Abstimmung mit Fachplanern und der Schule.

Die Rupertsbergschule wird aktuell überplant. Foto: Helen Moser

Diese Planung dient als Grundlage für die Vergabe der Arbeiten, die aufgrund des Umfangs über ein Ausschreibungsverfahren erfolgen wird. Die Ausschreibung kann voraussichtlich Ende diesen Jahres herausgegeben werden; im Idealfall könnten in 2027 erste Arbeiten umgesetzt werden.

Das Bildungszentrum

Bezüglich des Bildungszentrums fanden mit den Kollegen des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums und der Realschule erste Gespräche statt, welche Sanierungsmaßnahmen hier mittelfristig umgesetzt werden sollten, so die Information der Verwaltung.

Was am Bildungszentrum realisiert werden soll, ist Gegenstand der Gespräche. Foto: Helen Moser

Dieser kontinuierliche Austausch bilde später die Grundlage für die detaillierte Planung der ausgewählten Maßnahmen und des Zeitrahmens.