Die Fahrbahndecke in der Mahlberger Lindenstraße wurde notdürftig wieder hergestellt. Mit den Restarbeiten wird es aber voraussichtlich erst im August weitergehen. Foto: Decoux

Die Arbeiten in der Lindenstraße stocken. Die Baufirma ist insolvent. Die Stadt Mahlberg ist um Schadensbegrenzung bemüht.

Die Lage in der Lindenstraße sei unbefriedigend aber nun endlich auch geklärt, sagte Bürgermeister Dietmar Benz dem Mahlberger Gemeinderat.

 

Nachdem die mit der Sanierung beauftragte Baufirma zu Jahresbeginn in Insolvenz geraten war, hatte ein Firmensprecher der Stadt Anfang Mai mitgeteilt, dass das Unternehmen den Auftrag nicht mehr zum Abschluss bringen werde.

Seit Ende Mai sei nunmehr auch die Baustelle komplett geräumt, nach dem die Straßenoberfläche weitestgehend wieder befahrbar gemacht worden war. „Wir werden also einige weitere Wochen Bauverzögerung in Kauf nehmen müssen“, erklärte der Bürgermeister und dankte zugleich den Anwohner in der Lindenstraße für deren Geduld und Verständnis.

Stadt rechnet mit Mehrkosten im sechsstelligen Bereich

Die weitere Vorgehensweise beschrieb der Bürgermeister dem Gemeinderat so: Das Ingenieurbüro Zink habe das Leistungsverzeichnis für die Restarbeiten erstellt, die Ausschreibung dafür laufe bereits. Bis zum 26. Juni können Baufirmen ihre Angebote einreichen, dann werde der Gemeinderat den Auftrag vergeben. Anfang August, so der Plan der Verwaltung, solle mit den Restarbeiten begonnen werden, die bei günstiger Wetterlage noch in diesem Jahr abgeschlossen werden könnten.

Die Stadt rechnet mit Mehrkosten im sechsstelligen Bereich, um die Fahrbahn zwischenzeitlich wieder befahrbar zu machen, seien bereits Kosten in Höhe von rund 21 000 Euro entstanden. Selbstredend werde die Stadt prüfen, ob die ursprünglich beauftragte Firma für den entstandenen Schaden aufkommen muss beziehungsweise kann, so der Bürgermeister.