Die Schulstraße ist bereits gesperrt. Foto: Jansen

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Peterzell geht in die zweite Phase – die Sperrung wird ausgeweitet. Ortsvorsteher Rolf Knöpfle beklagt Verkehrschaos.

Alpirsbach-Peterzell - Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Peterzell machen Fortschritte. Wo vor wenigen Wochen noch Schutt das Straßenbild auf der Fluorner Straße beherrschte, sind nun Asphaltschichten aufgetragen. An den Seiten ist bereits zu sehen, wo bald die Fußgängerwege entlangführen werden.

Nun kann es mit dem zweiten Bauabschnitt weitergehen. Der wurde bereits am 3. August planmäßig begonnen, am kommenden Montag und Dienstag wird der Asphalt aufgefräst, um Platz für den frischen Straßenbelag zu machen.

Die neuen Straßensperrungen in der Schulstraße und der Hochwaldstraße führen jedoch bereits jetzt zu chaotischen Zuständen, beklagt Ortsvorsteher Rolf Knöpfle. Google Maps habe die neuen Sperrungen offenbar noch nicht im System, immer wieder würden Fahrzeuge in Sackgassen geraten. "Seither haben wir Chaos", meint er. "Jetzt gibt es wirklich kein Durchkommen mehr." Die Fahrer sollten sich unbedingt an die Umleitungsschilder halten. Er habe mitbekommen, wie Fahrer über den Sportplatz fuhren, andere wählten Wege, "da würde kein Mensch mit dem Auto durchfahren". Andere öffneten wiederum Absperrungen, etwa für Wendemanöver – anschließend würden sie diese aber nicht mehr schließen. "Das ist gefährlich", betont Knöpfle.

Die restliche Ortsdurchfahrt, die bereits seit März gesperrt ist, wird weiter voll ausgebaut. Parallel dazu werden die Wasserleitungen, Gehwege und Stromkabel von Netze BW und Straßenbeleuchtung verlegt. Also eigentlich genau das gleiche wie in Abschnitt I.

Im Bereich Schulstraße/Hochwaldstraße, so eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums, soll eine Buswendestelle geschaffen werden. Auf der Kreisstraße K 4746 findet ebenfalls ein Vollausbau statt. Hinzu kommt hier die Neuverlegung eines Regenwasserkanals, die Herstellung von neuen Gehwegen und einer neuen Buswendeplatte. Hier wird ebenfalls die Wasserleitung erneuert.

Freigegeben werden können die bisherigen Gebiete ebenfalls noch nicht: Bauabschnitt I ist noch nicht abgeschlossen. Neben den Gehwegen fehlt auch der Feinbelag des Asphalts. Der folgt voraussichtlich im Oktober. Schließlich wolle man nicht, dass die schweren Maschinen auf dem Weg zum Einsatz diesen gleich wieder beschädigen, meint Knöpfle.

Er zeigt sich angetan von den Fortschritten. Besonders lobt er Polier Manuel Völker: Dieser sei bemüht, dass die "Anlieger wieder sauber und schnell zu ihren Häusern kommen". Auch die Anlieger seien weiterhin verständig.

Das Regierungspräsidium teilt außerdem mit, dass mit dem Abfräsen des alten Asphalts nicht nur Abfall geschaffen wird: Der Asphalt der Landstraße kann wiederverwendet werden.

Bis Weihnachten soll die Ortssperrung noch bestehen bleiben. Danach beginnen die Bauphasen drei und vier: Von der südlichen Ortseinfahrt Peterzells aus wird der Asphaltbelag erneuert, im Anschluss wird der Asphalt von der Regierungsbezirksgrenze bis zur nördlichen Einfahrt nach Fluorn erneuert.