Das Dachgeschoss des früheren Lackendorfer Rathausgebäudes, in dem der Kindergarten untergebracht ist, wird im Rahmen der umfangreichen Sanierung zurückgebaut. Das Gebäude erhält ein Pultdach. Foto: Weisser

Jetzt gibt auch der Dunninger Gemeinderat grünes Licht: Das frühere Rathausgebäude in Lackendorf wird kernsaniert und umgebaut. Dafür muss der Kindergarten zeitweise ausziehen.

Das Gremium sprach sich wie schon zuvor der Ortschaftsrat einstimmig für die Variante eins (Pultdach und Wegfall des Dachgeschosses) aus.

 

„Jetzt machen wir uns auf den Weg“, sagte Bürgermeister Peter Schumacher. Die Variante eins habe „Hand und Fuß“, lobte Ortsvorsteher Andreas Kramer. „Erstaunlich, was machbar ist“, merkte Rainer Pfaller an. Auch Inge Erath begrüßte ausdrücklich die Planung von Architekt Harald Ganter.

Mehr als zwei Millionen Euro

Die Sanierungskosten (knapp mehr als zwei Millionen Euro) kamen Florian Haag unter dem Aspekt, dass nur Räumlichkeiten für eine Gruppe geschaffen würden, hoch vor. Es handle sich um eine umfassende Kernsanierung des Gebäudes, machte der Schultes („Wir nehmen nicht nur Pinsel und Farbe zur Hand“).

Zum Zeitplan: Das kommende Jahr, so der Bürgermeister, werde man für die Planung benötigen. 2026 soll auch der Antrag für eine Förderung nach dem Programm Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) gestellt werden. 2027 könnten die Arbeiten beginnen. Die Höchstförderung belaufe sich auf 750 000 Euro.

Architekt Ganter wies darauf hin, dass der Umbau nicht im laufenden Betrieb erfolgen könne. Der Kindergarten müsse während der Bauzeit ausgelagert werden. Auf dem Grundstück westlich des früheren Rathauses würden Container aufgestellt. Der dafür zu befestigende Platz soll später als Parkplatz dienen.