Dieser Abschnitt steht noch aus: Die B 462 wird ab Mai zwischen den beiden Bahnübergängen in Friedrichstal saniert. (Archivfoto) Foto: Haier

Das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert am Montag, 26. Januar, in der Schwarzwaldhalle über die Bauarbeiten zwischen den Bahnübergängen in Friedrichstal.

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe soll voraussichtlich ab Mai der dritte und letzte Bauabschnitt der Fahrbahndeckenerneuerung der B 462 in der Ortsdurchfahrt von Friedrichstal beginnen. Die Maßnahme erstreckt sich über eine Länge von rund 300 Metern und erfolgt unter Vollsperrung, wie das Regierungspräsidium mitteilt. Die Bauzeit wird auf rund neun Monate veranschlagt.

 

Zur Vorstellung des detaillierten Bauablaufs und der geplanten Verkehrsführung findet am Montag, 26. Januar, ab 19 Uhr in der Schwarzwaldhalle in Baiersbronn eine Informationsveranstaltung für Anlieger und alle weiteren Interessierten statt.

Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden als Vorhabenträger die bauliche Umsetzung erläutern und im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen.

Gemeinde verlegt neue Leitungen

Der letzte Bauabschnitt schließt nun die verbliebene Lücke zwischen dem Bahnübergang Friedrichstal und dem Bahnübergang Boxenstopp. Das Sanierungskonzept umfasst laut Regierungspräsidium die vollständige Erneuerung des Straßenunter- und Oberbaus sowie aller Asphaltschichten. Parallel werden Stützbauwerke entlang der Bundesstraße und der Bahntrasse der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) instandgesetzt. In Kooperation mit der AVG erfolgt zudem die verschobene signaltechnische Erneuerung beider Bahnübergänge. Gleichzeitig nutzt die Gemeinde Baiersbronn die Synergien der Maßnahme, um neue Versorgungsleitungen im Baufeld zu verlegen.

Lieferengpässe bei der Signaltechnik

Die umfassende Sanierung der B 462 in Friedrichstal läuft bereits seit Sommer 2022. In den vorangegangenen Bauphasen wurden der erste Abschnitt und der Bereich zwischen der Einmündung „Im Steigle“ und dem Bahnübergang Friedrichstal (Bauabschnitt II) fertiggestellt.

Ursprünglich war der nun anstehende Lückenschluss früher geplant, so das Regierungspräsidium weiter. Aufgrund von Lieferengpässen bei der Signaltechnik der Bahnübergänge und um die Erreichbarkeit während der Gartenschau 2025 nicht zu gefährden, seien diese Arbeiten jedoch in das Jahr 2026 verschoben worden.