Das Thema Bauhof-Sanierung wurde im Ausschuss klar benannt und terminiert. Foto: Störr

Im Ausschuss Bauen, Umwelt und Verkehr berichtete Steinachs Bürgermeister Benedikt Eisele über den nicht nur einfachen Dialog mit der Unfallkasse zum Thema.

Bei der Sitzung des beratenden Ausschusses Bauen, Umwelt und Verkehr berichtete Bürgermeister Benedikt Eisele auch über den Bauhof. Am 16. April habe es einenTermin mit Vertretern der Unfallkasse gegeben, die aufgrund der sanitären Anlagen, wie berichtet, mit der Schließung des Bauhofs drohte. „Jetzt wurden nicht nur wie bisher die sanitären Anlagen, sondern der Bauhof in einer Gesamtschau betrachtet“, leitete Eisele zur guten Nachricht.

 

Weiterer Zeitplan für den Bauhof ist jetzt bekannt

Die vorgelegte Planung bilde alle Forderungen ab, es werde allerdings noch etwa ein Jahr dauern, bis die Arbeiten beginnen könnten. Er habe bei dem Gespräch erläutert, dass es beim Vor-Ort-Termin im März mit allen Beteiligten Gespräche gab. „Bis 2029 muss der Bauhof saniert sein, aber man schließt die sanitären Anlagen nicht“, zeigte Eisele sich erleichtert. Allerdings müsse er bis zum Beginn der Sanierung quartalsmäßig die Unfallkasse über den Stand der Planung informieren.

Mit dem Aufschub habe man auch Zeit für Themen wie den Spielplatz gewonnen, der laut Bebauungsplan in dem Gebiet vorgeschrieben ist. Eisele legte den überarbeiteten Entwurf aus dem Januar vor, der aufgrund der Vorschläge aus der Mitte des Gemeinderats mit dem Neubau einer Kalthalle entstand. Allerdings gebe es dazu noch keine baurechtliche Abstimmung, betonte Eisele. Der Neubau einer Kalthalle mit Abriss des Bestands und der Verlagerung des Spielplatzes werde bei etwa zwei Millionen Euro liegen.

Bestandsliste muss bis Sommer erstellt sein

Manuel Schöpf (CDU) erkundigte sich, ob die Planung den aktuellen Bestand des Bauhofs berücksichtige und genügend Platz biete. Eisele erklärte, dass er zunächst das Gespräch mit der Unfallkasse abgewartet habe,die Vorschläge aus dem Termin im März seien in den neuen Entwurf eingearbeitet.

In der Juni- oder Juli-Sitzung des Gemeinderate komme der Bauhof wieder auf die Tagesordnung. Bis dort werde auch die Bestandsliste erstellt sein. Der Nachteil mit der Kalthalle könnte sein, dass der Spielplatz verlegt werden müsste. Günter Schmdit (FWV) fand „die neue Variante besser, als den ersten Entwurf“.

Mit der großen Halle und einem Hochreal-Lager könne besser gearbeitet werden, der Entwurf sollte weiterverfolgt werden.Gemeinderat Klaus Schöner (CDU) erkundigte sich nach einer möglichen Überdachung der bisher genutzten Parkplatz-Reihe des Schwimmbadparkplatzes.

Kein anderer Standort

Bernhard Brucker (Bürger) wollte die Standortfrage noch einmal diskutieren. Doch Eisele verwies in folgenden klaren Worten auf Alternativflächen in privater Hand, fehlenden Flächen im Gewerbegebiet und den deutlich höheren Kosten eines Neubaus gegenüber der Sanierung.