Es neigt sich seit Jahren immer mehr talwärts, das Hinweisschild auf die Abfahrt Sulgen an der Bundesstraße 462 zwischen Schramberg und seinem Stadtteil. Jetzt soll Abhilfe geschaffen werden.
Wer auf der Bundesstraße 462 von Schramberg in Richtung Sulgen fährt, der kommt schon etwas ins Staunen.
Kurz vor der Abfahrt nach Sulgen neigt sich ein Hinweisschild an der talwärtigen Böschungsseite gefährlich nach rechts. Und wer das schon länger beobachtet, der meint auch, dass der Neigungswinkel immer größer wird.
So tun sich bei der Fahrt auf der B 462 bergwärts dem Betrachter, je nach jüngstem Urlaubsziel, durchaus auch Vergleiche auf – beispielsweise mit dem schiefen Turm von Pisa, der vom Winkel her aber wohl noch etwas gerader steht – oder auch mit den schiefen Kirchtürmen von Suurhusen in Ostfriesland oder Gau-Bickelheim in Rheinland-Pfalz – auch wenn dieses Schild sicherlich wegen seiner Neigung keine Touristen anlockt.
Seit längerem soll gegen die Neigung Abhilfe geschaffen werden und das Hinweisschild auf einen neuen, besser in den an manchen Stellen nicht ganz so festen Hang gegossenen Fundament gesetzt werden.
Fundament ist gegossen
Dieses Fundament ist mittlerweile gegossen, jetzt geht es nur noch darum, das Schild auf den neuen Sockel umzusetzen. Dafür hat die Straßenmeisterei ein Verkehrsunternehmen beauftragt, das jetzt möglichst zeitnah nach Aushärten des Betonfundaments den Vorwegweiser umsetzen soll.
Schon länger beauftragt
Eigentlich, so der Leiter der Straßenmeisterei Sulgen, Sigmund Villing, seien die Arbeiten schon für das vergangene Jahr beauftragt worden, hätten aber aus Kapazitätsgründen erst jetzt durchgeführt werden können. Zuvor sei auch schon mehrfach versucht worden, den Wegweiser an der steilen Böschung „wieder etwas senkrechter“ zu bekommen. „Das 2,5 Kubikmeter starke Fundament ist viel schräger als das Schild“, so Villing, der Regen und Erosion dafür verantwortlich macht, dass sich der schwere Vorwegweiser im Laufe der Jahre geneigt hat.