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Samuel Koch "Er weiß, dass er wieder glücklich wird"

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Christoph Koch hat über seinen verunglückten Sohn gesprochen. Foto: Duval

Efringen-Kirchen - Das im Landkreis Lörrach gelegene Efringen-Kirchen ist an diesem Mittwochvormittag in dichten Nebel gehüllt. Auf einem Verkehrskreisel befindet sich eine Skulptur: ein Ring aus bonbonfarbenen Trauben. Links der Straße liegen ein Industriegebiet, eine Tankstelle, rechts befindet sich ein Lidl-Markt. Nur einen Steinwurf davon entfernt hat die Baustelle des Katzenbergtunnels das Landschaftsbild verändert. "Efringen-Kirchen, zwischen Rhein und Reben" heißt ein Schild Besucher willkommen. Doch von den Rebbergen, die das Dorf umsäumen, ist nichts zu sehen.

In einem Haus am Ortsrand wohnt die Familie Koch, die bis zum 4. Dezember ein ganz normales Leben führte. Dann trat Samuel Koch in "Wetten, dass..?" auf. Seither ist nichts mehr, wie es einmal war für die Familie Koch.

Die Tür steht offen, im Haus wird gearbeitet. Handwerker sind vor Ort. Das Bad wird umgebaut. Tochter Elisabeth ist zu Hause. Als Samuel in der Sendung auftrat und verunglückte, saß die 20-Jährige in Oslo am Fernseher, arbeitete dort als Au Pair.
Auf dem Küchentisch steht eine weiße Skulptur. Eine Hand, in die sich ein kleines Kind schmiegt. Ein Geschenk der Kirchengemeinde in Hannover, die Samuel besuchte.

Das erste "Wetten, dass..?" seit Samuels Unfall

"Wir haben einen unheimlich großen Beterkreis, verteilt über ganz Deutschland", sagt Christoph Koch. Seine Stimme ist ruhig, er wählt die Worte mit Bedacht, aber bestimmt. Der Blick aus seinen blaugrauen Augen ist klar. Von einem Freund aus Koblenz erhält er seit Samuels Unfall täglich eine SMS. Sie soll die Familie ermutigen. Die SMS, die er heute erhielt, lautet: "Weisheit im Umgang mit den Medien", sagt Koch und lacht.

Am Samstag läuft wieder "Wetten, dass..?". Die erste Sendung seit Samuels Unfall am 4. Dezember. Millionen von Fernsehzuschauern warten darauf, was Thomas Gottschalk sagen wird. Christoph Koch wird nicht dabei sein. Öffentlich in Erscheinung treten möchte er nicht.

Die Familie ist gläubig, das gibt ihr Kraft. Die Kochs sind fest eingebunden in die evangelische Kirche Mappach-Wintersweiler, ihrem früheren Wohnort, nur wenige Kilometer von ihrem heutigen Wohnsitz entfernt. Jede Woche trifft sich dort eine Gruppe im Gemeindehaus, um für Samuel zu beten.
Mutter Marion ist bei ihrem Sohn im schweizerischen Nottwil. Die 47-Jährige ist ausgebildete Krankenschwester. Tag für Tag ist sie bei Samuel, um ihn zu unterstützen. Es gibt Neuigkeiten. Vor einer Woche wurde Samuel von der Intensivstation auf die reguläre Pflegestation verlegt. Seine Atmung ist jetzt gut genug, sagt Christoph Koch. Er ist von allen Schläuchen und Dauermedizin befreit. Er muss noch ziemlich viel liegen, sein Kreislauf ist stabil. Die Mobilisation hat sich etwas verzögert.

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