Ins Staunen versetzt Champions-League-Zauberer Andreas Galsterer sein Publikum im Salzstetter Schlössle. Foto: Walter Maier

Der Zauberkünstler Andreas Galsterer entzückte das Publikum im Salzstetter Schlössle. Mit seiner Hautnah-Show am Round Table zog er die Zuschauer in seinen Bann.

„Magie im Schlössle“ an zwei aufeinander folgenden Tagen, so Fördervereins-Vorsitzender Eberhard Armbruster, war im Nu ausverkauft. Mit Andreas Galsterer gastierte ein Zauberer aus der Region, der in der Champions League angekommen ist. Aufgewachsen ist er in Rexingen und inzwischen wohnhaft in Empfingen-Dommelsberg.

 

Geheimnisvolle Magie und das historische Ambiente des Salzstetter Kulturtempels gingen eine Symbiose ein. Charmant präsentierte der Elite-Künstler seine Close-Up Zaubershow am Round Table. Geschickt entführte der 55-Jährige in die Welt des Magischen und Unerklärlichen.

Eine unglaubliche Fingerfertigkeit gezeigt

Eine unglaubliche Fingerfertigkeit legte er im Umgang mit roten und schwarzen Spielkarten an den Tag. Mit Kartenkunst verblüffte er ein ums andere Mal und die Zuschauer bekamen große Augen. Für ihn war es ein Leichtes, eine bestimmte Karte oder eine Zahl aus einem Würfelbecher zu erraten. Mit dem Rubik-Würfel schaffte er freilich nicht den Weltrekord, aber er beeindruckte. Konnte der Mentalmagier Augenbewegungen deuten oder gar Gedanken lesen, um die Wahl der richtigen Farbe zu erraten? In der Tat.

Hey, wo ist mein Ring? Foto: Walter Maier

Das Auftauchen des verschwundenen Ringes von Jenny aus Salzstetten konnte sich niemand erklären. Die Zuschauer reagierten verdutzt. Ja, Zauberei ist etwas zum Erleben. Die 7 ist eine magische Zahl. Früher haben die Leute mit Silber gehandelt, auch die Piraten. Kupfer war die Währung des kleinen Mannes. Im Salzstetter Kulturtempel schlackerten die Zuschauer beim Geld zaubern mit den Ohren.

Magier Andreas Galsterer (Mitte) zeigt Kartenkunst: Auf dem Bild mit Eberhard Armbruster (links) und Herbert Erath (rechts) vom Förderverein Schlössle. Foto: Walter Maier

Einziges Manko der beiden Magier-Abende im Schlössle: Andreas Galsterer hat den Trick der wundersamen Geldscheine-Vermehrung nicht verraten. Das dürfen Zauberer gemeinhin nicht. Dagegen weihte er die Besucher in das kleine Einmaleins der Kartenspiel-Zauberei ein: Alle durften mitmachen und sich selbst im Zaubern versuchen.

Der Magier, der im Hauptberuf als Produktionsleiter bei einem namhaften Unternehmen beschäftigt ist, ging auf Tuchfühlung mit seinem Publikum, das er in Begeisterung versetzte. Beifall von den Rängen war dem Zauberkünstler gewiss. In staunende und lachende Gesichter blicken zu können, das motiviert den Zauberkünstler.

Der Weg des Zauberers

Exklusiv
Vor Jahren ließ sich Andreas Galsterer von Siegfried & Roy in Las Vegas inspirieren, mittlerweile beherrscht er selbst kreierte Kunststücke, die nur er exklusiv präsentiert. „Schon in jungen Jahren ließ ich mich durch Zauberei, Jonglage und Straßenkünstler faszinieren und überall, wo ein Künstler sich zum Besten gab, blieb ich stehen, um seine Vorführungen zu bewundern.“, erzählt der Magier.

Weitergebracht
Zauberkasten, Literatur und Videos und eine große Portion Neugierde brachten ihn weiter. Erste Auftritte im Familien- und Freundeskreis folgten. Was Wunder: Sein Nachname weist ihm den Weg: Galsterer bedeute der Namensherkunft nach Zauberer, teilt er schmunzelnd mit. Gefesselt von diesem Metier besuchte er Seminare und Workshops und absolvierte an der Akademie der Zauberkunst in Köln eine zweijährige Ausbildung mit Aufnahme in den Magischen Zirkel von Deutschland, einer Internationalen Vereinigung der Zauberkünstler. Seither legt er die Messlatte selber sehr hoch.