Bei einem Rundgang über die Anlage präsentierten Verwaltung und Badteam die Neuheiten. Unter anderem gibt es jetzt Raucherzonen.
Eine Woche vor dem Saisonbeginn war das Wetter bei einem Rundgang durch die Anlage traumhaft. Da der Mai mit den Eisheiligen Überraschungen bieten kann, wird das Bad beheizt, solange das nötig ist. Betriebsleiter Matthias Maier, Bürgermeister Michael Moser und Bauamtsleiter Simon Grimm versprachen bei der Vorstellungsrunde eine Wassertemperatur von 24 Grad, wenn das Bad am Samstag regulär um 9 Uhr öffnet. „Egal, wie das Wetter dann ist.“
Am Eingang des Beckenbereichs stehen seit diesem Frühjahr zwei Olivenbäume, eine Palme und Bananenstauden. Die Badegäste erwartet also ein südländisches Flair. Auch die Blumen in den Beeten, die die vordere Liegewiese – am Kiosk und Eingangsbereich mit Duschen und sanitären Anlagen – vom Badebereich trennen, werden bald blühen.
Neben allgemeinen Verschönerungen hat es auch technische Verbesserungen gegeben: Das Sandbett des Volleyballfeldes wurde erneuert. Bei den sanitären Anlagen wurden Verschleißteile ersetzt. Für die Pflege des weiträumigen Geländes und für die Sauberkeit des Kinderplanschbeckens haben die Mitarbeiter neue Akkugeräte zur Verfügung.
Mitarbeiter achten auf Einhaltung des neuen Nichtraucherschutzgesetzes
Die Gemeinde setzt mit dieser Saison das neue Nichtraucherschutzgesetz um. Das Rauchen ist demnach nur noch in zwei eigens gekennzeichneten Bereichen erlaubt. „Die Zonen sind sichtbar ausgeschildert“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Bei der Vorstellung appellierten alle Verantwortlichen an die Raucher, dieses Gebot respektieren. Darüber hinaus werden die Bademeister auf dessen Einhaltung achten. Allerdings haben sie, da waren sich alle Beteiligten beim Rundgang einig, auch andere Aufgaben, die wichtiger sind.
Auf Nachfrage erklärt Grimm, dass in der Regel zwischen 80 000 und 90 000 Besucher pro Saison kommen. Der Saisonrekord lag bei rund 100 000 Gästen.
Warum das Familienbad – vor allem seit der aufwendigen Sanierung vor zwölf Jahren – so beliebt ist, hat mehrere Gründe: Seit Jahren gibt es ein gut eingespieltes Team aus Bademeistern, Mitarbeitern und Rettungsschwimmern: Matthias Maier, sein Stellvertreter Johannes Sattler, Rettungsschwimmer Khemais Melassi sowie die Kollegen Julian Kirsch (Meister für Badebetrieb) und Achim Meier, die alle zusammen für die Sicherheit der Badegäste sorgen. Wenn besonders viele Besucher kommen, verstärken die Rettungsschwimmer Thomas März und Patric Stippich das Team.
In der Vorsaison ist das geheizte Becken ein weiterer Vorteil. Und schließlich ist auch das gesamte Ambiente, vor allem seit 2014, ein weiterer Pluspunkt für das Seelbacher Familienbad. Die Aufenthaltsqualität dort schätzen nicht nur Seelbacher und Touristen, sondern auch Badegäste aus der weiteren Region. Gerade viele der Gäste, die den Campingplatz direkt nebenan nutzen, sind teilweise seit Jahren in den Ferien hier.
Einen Wunsch äußern die Vertreter aus dem Rathaus und die Mitarbeiter im Bad: Die Parkplätze für die Anlage sind gut ausgeschildert und in unmittelbarer Nähe verteilt. Der Platz unmittelbar vor dem Eingang ist für Fahrräder gedacht und für Fahrzeuge der Mitarbeiter oder der Gemeinde – dort ist kein Platz für die Autos von Besuchern. Da die Wege von den ausgeschilderten Parkplätzen nicht weit sind, wäre es schön, wenn die Besucher auch die Sackgasse „Am Strandbad“ nicht zum Ausladen oder Aussteigen nutzen, betonen die Verantwortlichen. Sie bitten die Besucher, Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen.
Jetzt mit Kartenzahlung
Ab dieser Saison können Tagesgäste an der Kasse des Seelbacher Familienbads auch mit Karte bezahlen. Aber auch Bargeld wird weiter akzeptiert. Die im März vom Gemeinderat neu festgesetzten Eintrittspreise sind auf der Webseite der Gemeinde abrufbar. Dauerkarten können noch bis zum Freitag, 8. Mai, erworben werden.