Auch Boliden aus Rangendingen gingen kürzlich auf dem Hockenheimring beim Saisonfinale des Porsche Sports Cup Deutschland auf die Piste. Foto: Veranstalter

Karl-Heinz und Dieter Wendland unterhalten "Rennstall". Auf dem Hockenheimring auf die Piste. 

Auch Boliden aus Rangendingen gingen kürzlich auf dem Hockenheimring beim Saisonfinale des Porsche Sports Cup Deutschland auf die Piste.

Hechingen - Karl-Heinz und Dieter Wendland unterhalten hier einen kleinen Rennstall für diese Serie. Die Rennwagen sind spezielle Rennporsche, die so nicht auf der Straße fahren dürfte, die Fahrer begeisterte Hobbypiloten mit dem entsprechenden Kleingeld für dieses nicht ganz billige Hobby - und natürlich auch mit viel Einsatzbereitschaft.

Die Brüder Wendland aus Rangendingen betreuen mehrere dieser Fahrer, warten ihre Autos, transportieren sie in einem Spezial-Werkstatt-Autotransporter zu den Rennen, bilden das Boxenteam, analysieren die elektronisch erhobenen Motorendaten, reparieren kleine Schäden.

Porsche-Chef schaut vorbei und besucht die Rennteams

Diese Rennwochenenden sind auch für die Rangendinger Brüder jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Diesmal war auch Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, am Hockenheimring. 170 Starter traten zum Saisonfinale an. Das Wochenende war einfach ein Paradies für Porsche-Fans. Dass alleine schon das Safety-Car ein Spazialporsche mit 625 PS ist, sagt eigentlich schon alles.

Nach dem Rennen haben die Rangendinger Brüder die von ihnen betreuten Autos akribisch überprüft, vieles auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, und die Boliden dann eingelagert. Die diesjährige Saison ist vorbei und erst im Frühjahr geht’s wieder weiter. Langweilig wird es den Wendlands aber nicht. Sie sind als Autotuner überregional bekannt, erledigen hier auch sehr anspruchsvolle Aufträge. Darauf konzentrieren sie sich nun über die Wintermonate, und wenn der Winter vorbei ist, geht es wieder zu den Rennen.

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