Chiara Andreotta und Enrico Pentrelli führen das „Rino“ in der Oberndorfer Straße in dritter Generation. Foto: Zeger

Mit veganem Eisbecher, frischen Sorten und viel Vorfreude startet das Eiscafé Rino in Schramberg in den Frühling – und bringt Neuigkeiten aus dem Winter mit.

Das Eiscafé Rino öffnet am Freitag, 27. Februar, wieder seine Türen und die ersten Anzeichen des Frühlings sind in der Stadt zu spüren. Passend zum „Dolce Vita“ strahlen Chiara Andreotta und Enrico Pentrelli mit den ersten wärmeren Tagen um die Wette. „Wir freuen uns riesig auf die neue Saison“, sagt das Paar. Aus ihrem Winterdomizil in den Dolomiten haben sie in diesem Jahr gleich mehrere süße Überraschungen mitgebracht.

 

Im Val di Zoldo, nur wenige Autominuten von Cortina d’Ampezzo entfernt, war es diesen Winter lebhafter als sonst. „Durch die Olympischen Spiele waren viele Skifahrer im Tal, es war deutlich mehr Betrieb“, erzählt Chiara Andreotta. Von Mitte Oktober bis Mitte Februar verbrachten die „jungen Rinos“ dort ihre Zeit mit der Familie. „Meinem Vater Attilio geht es gut. Seit er die Eisdiele an uns übergeben hat, widmet er sich mit viel Leidenschaft seiner Holzarbeit“, berichtet sie. Nur für die Fasnet zog es ihn zurück nach Schramberg, da nahm er sogar am Hanselsprung teil. „Vielleicht kommt er an Ostern wieder zu Besuch“, sagt seine Tochter.

Neue Gesichter im Team

Auch wenn Attilio Andreotta nicht ständig vor Ort ist, gehört er weiterhin zum „Rino“-Alltag – zumindest gedanklich in der Eisküche. „Wir holen uns oft seinen Rat“, erzählt Enrico Pentrelli.

Vor allem bei neuen Sorten ist die Erfahrung des Altmeisters gefragt. „Ich produziere das Eis, Chiara probiert – und dann rufe ich meinen Schwiegervater an“, sagt Pentrelli, der das Handwerk bei ihm von Grund auf gelernt hat.

Neue Gesichter im Service

Im zehnköpfigen Team gibt es in dieser Saison zwei neue Gesichter. Bis auf die Schwester des Chefs stammen alle Mitarbeitenden aus Brasilien.

Seit 2023 führen Chiara Andreotta und Enrico Pentrelli die Eisdiele in der Oberndorfer Straße in der dritten Generation mit viel Herzblut. Sie passen ihr Angebot immer wieder den Wünschen der Schramberger Kundschaft an. Neu ist in diesem Jahr deshalb ein veganer Eisbecher. Zusätzlich soll mindestens eine vegane Sorte in der Theke zu finden sein – „etwas Nussiges, etwa Pistazie oder Haselnuss“, verrät Enrico Pentrelli.

Sirup stammt aus Italien

Der Fokus der Schramberger Eismacher bleibt auf Naturprodukten und saisonalen Zutaten. Neben Klassikern wie Erdbeere oder Heidelbeere verwendet das Paar auch Bergamotte oder Waldmeister. Aus ihrer italienischen Heimat stammt der Rosensirup für das Rosenblüteneis, neu mitgebracht haben sie Lavendelsirup. „Vielleicht kombinieren wir Lavendel mit Zitrone“, überlegt Pentrelli. Inspiration holte sich das Duo unter anderem auf der Eismesse in Rimini, am liebsten entstehen die Kreationen jedoch in der eigenen Eisküche.

Dort geht es manchmal eng zu, denn produziert wird nicht nur fürs Haupthaus, sondern auch für die Filiale in der Fußgängerzone und für den mobilen Eiswagen. Dieser kann für Feste gemietet werden. „Die Nachfrage war so groß, dass wir jetzt zwei zusätzliche Eiswagen bestellt haben“, sagt Chiara Andreotta.

Besonders süße Neuigkeit

Viele Überraschungen und frische Ideen also, die Chiara Andreotta und Enrico Pentrelli aus der Winterpause mit in ihre Wahlheimat gebracht haben. Aber die süßeste Neuigkeit möchten wir an dieser Stelle nicht vorenthalten: Das Paar erwartet sein zweites Kind: „Im September soll das Baby auf die Welt kommen.“

Na, wenn das kein Grund zum Strahlen ist.