Max Schneider alias „Max Grün“ wagt sich in das nächste TV-Abenteuer. Der 21-Jährige tritt an diesem Samstag bei der Casting-Show DSDS auf.
Max Schneider, mit Künstlernamen „Max Grün“, hat sich inzwischen weit über Albstadt hinaus einen Namen gemacht. Nach seinem Auftritt bei der TV-Dating-Show „First Dates“ im vergangenen Jahr wagt der 21-Jährige erneut den Schritt auf die TV-Bühne. Dazu diesmal auf eine noch größere als im vergangenen Jahr.
Denn: Max Schneider ist Kandidat in der neuen Staffel der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Das Kult-Format gibt es bereits seit dem Jahr 2002; 2026 steht die 22. Staffel an, wie RTL in einer Pressemitteilung informiert. Los geht’s am Samstag, 4. April, im Stream auf RTL+ und um 20.15 Uhr im linearen TV bei RTL.
Eigene Songs und Musikvideos
Mit dabei ist „Max Grün“, der bereits eigene Songs geschrieben und die entsprechenden Musikvideos gedreht hat. Seine Lieder „Drei Tage blau“ und „Drei Tage Sex mit der Ex“, beide als Partyhits für den Ballermann getextet, wird er bei DSDS aber nicht singen, wie der Albstädter im Gespräch mit unserer Redaktion verrät. Diese Lieder hätten keinen Vergleichswert.
Am Ballermann-Genre hält er dennoch fest. Für die neu zusammengestellte Jury um Poptitan Dieter Bohlen hat der 21-Jährige die Songs „Olivia“ von „Die Zipfelbuben“, „Schatzi schenk mir ein Foto“ von Mickie Krause und „Oben ohne“ von Julian Sommer vorbereitet. Ersteres wird er im Casting vor der DSDS-Jury singen. Ob er den Einzug in den Recall schafft? „Das darf ich noch nicht verraten“, erklärt Schneider.
Der Weg in den Recall sei jedenfalls anspruchsvoller als je zuvor, gibt RTL bekannt. Der Privatsender mit Sitz in Köln hat das DSDS-Konzept in diesem Jahr umgekrempelt. Heißt: Selbst ein dreifaches Jury-„Ja“ bedeutet nicht mehr das automatische Weiterkommen. Denn wer mindestens zwei „Ja“ von der Jury bekommt, landet zunächst im „Golden Room“.
Jede DSDS-Folge zeigt dieses Jahr einen ganzen Casting-Tag – vom ersten Moment bis zur finalen Juryentscheidung. Den Casting-Tag lang verfolgen die Kandidaten im „Golden Room“ die Auftritte ihrer Konkurrenz. Am Ende wird es ernst: Alle müssen noch einmal vor die Jury treten und im „Sing Off“ beweisen, dass sie wirklich bereit für die Recalls sind, kündigt RTL weiter an.
RTL spricht in der Pressemitteilung von „einem denkwürdigen Auftritt“, den der Albstädter im TV präsentieren wird. Fest steht: „Max Grün“ wird auf der DSDS-Bühne in seinem markanten grünen Ganzkörperanzug singen.
In diesem hat er schon Auftritte auf Mallorca und am Goldstrand in Bulgarien hingelegt. „Der fällt einfach auf. Die Menschen wollen Fotos mit mir machen“, erzählt der Albstädter von seinen Erfahrungen. Über einen Mössinger, den er auf der liebsten Urlaubsinsel der Deutschen kennengelernt habe, sei er auf das Outfit gekommen.
Auch sein Beruf wird beim Auftritt auf der RTL-Bühne eine Rolle spielen: Neben Dieter Bohlen sitzen Rapper Bushido und Ballermann-Königin Isi Glück am Jurypult. Auf Fotos, die RTL vorab veröffentlicht hat, hält Isi Glück eine Wurst in Herz-Form in der Hand. Max Schneider ist gelernter Metzger.
Aus Gag beworben
Doch: Was treibt den 21-Jährigen für seinen erneuten Auftritt auf der TV-Bühne an. „Bei DSDS habe ich mich aus Gag beworben. Musik ist ein Thema, das mich seit jeher interessiert.“ Binnen weniger Wochen habe er die Einladung von RTL zum Vorcasting im Europa-Park in Rust erhalten. Nur wer bei der Vorauswahl überzeugt, kommt in die TV-Show. Die Hauptaufzeichnung der Castings ging in Köln über die Bühne. Die Live-Shows von DSDS werden ab Ende April ausgetragen. Ob der Albstädter noch dabei ist, gilt es abzuwarten.
Die Ballermann-Musik hat es ihm angetan: „Die Künstler dort haben mich begeistert“, berichtet er von unzähligen Familienurlauben auf der Mittelmeerinsel. Auf Mallorca wurde er auch als Balljongleur bekannt. Ganze 6100 Mal hielt er den Ball am Stück hoch und ließ sich dabei über eine Stunde filmen. Anschließend berichtete die Bild-Zeitung.
Unabhängig davon, wie das DSDS-Abenteuer endet, soll es nicht das Ende der TV-Karriere des Albstädters sein. Die nächsten Projekte seien in Planung. Wichtig ist ihm zu betonen, dass die Menschen keine Vorurteile seiner Person gegenüber bilden. Er trinke und rauche nicht und gehe einer geregelten Arbeit nach. Beeindruckend: Im Alter von 15 Jahren hat er bereits eine Ausbildung zum Metzger begonnen, wurde mit 18 Jahren Innungssieger und ist nun mit 21 Jahren sechs Jahre erfolgreich im Beruf tätig. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für ihn bringt.