Der Siegespark in Moskau mit Militärmuseum ist eine monumentale Anlage. Foto: IMAGO/ITAR-TASS/IMAGO/Alexander Shcherbak

Das Militärmuseum in Moskau zeigt zwar durchaus auch historische Dokumente. Doch alles ist suggestiv arrangiert, Texte transportieren Propaganda. Erzählt wird von einem Russland, das sich seit jeher erfolgreich gegen Nazis wehrt – früher deutsche, heute ukrainische.

Draußen im Wind weht die russische Trikolore. Zwei Jugendliche bleiben mit ihren Fahrrädern am Ewigen Feuer stehen. Der Siegespark im Westen Moskaus ist eine monumentale Angelegenheit. Der damalige russische Präsident Boris Jelzin hat die riesige Anlage in den 1990er Jahren eröffnet. Sie soll den Sieg der Sowjetunion über das Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg symbolisieren, im Vaterländischen Krieg, wie die Russen sagen. Der heutige russische Präsident Wladimir Putin hat diesen Sieg zur Grundlage russischer „Einzigartigkeit“ erhoben und rechtfertigt durch ihn auch seine „militärische Spezialoperation“ in der Ukraine – den Krieg, der in Russland nicht Krieg genannt werden darf.

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