Bürgermeister Michael Rieger (links) und Wolfram Möllen vom staatlichen Schulamt setzen Juliane Schartel offiziell als Rektorin der Rupertsbergschule ein. Foto: Stephan Hübner

Obwohl schon seit April im Amt wurde nun Juliane Schartel offiziell als Rektorin der Rupertsbergschule eingesetzt. Tänze und Gesänge bereicherten den offiziellen Akt.

Er habe Juliane Schartel sehr schätzen gelernt, so Benjamin Ender, Konrektor der benachbarten Sommerrainschule.

 

Sie verkörpere Vertrauen, Ehrlichkeit und gegenseitige Unterstützung in beeindruckender Weise mit einer Mischung aus Engagement und Freude an der Arbeit, habe die Motivation, für die Schule das Beste herauszuholen und sei eine Inspiration, mit Leidenschaft, Kompetenz und Handlungsfähigkeit. Die Zusammenarbeit sei bereichernd. Unter ihrer Leitung werde die Schule erblühen.

An der Schule werde das Leitbild von Bewegung und kultureller Bildung gelebt, so Wolfram Möllen vom staatlichen Schulamt.

Fleißig und sehr strukturiert

Schartel sei klug, fleißig, sehr strukturiert und klar in ihren Vorstellungen, stülpe nichts über sondern pflege Bestehendes und sei eine Teamplayerin. „Wir sind alle froh, dass wir sie gewinnen konnten.“

Die Übernahme der Rektorenstelle sei weit mehr als ein normaler beruflicher Wechsel, nämlich eine Aufgabe mit riesengroßer Verantwortung, so Bürgermeister Michael Rieger. Er sei sehr froh, dass es geklappt habe. Schartel bringe mit ihrer Erfahrung und Hingabe vieles mit, was die Schule brauche, sei Vorbild, habe ein offenes Ohr für Kinder und Lehrer, verfüge über pädagogische Kompetenz.

Rieger betonte, dass es am Fortbestand der Schule im Gemeinderat nie Zweifel gab und versprach, sie weiterhin so gut wie möglich zu unterstützen. Die Schüler dürften sich auf eine Lehrerin freuen, die sie ermutige, neugierig zu bleiben und den eigenen Weg zu finden.

Humorvoller Blick auf den Rektorenalltag

Einen humorvollen Blick auf den von allerlei unvorhergesehenem geprägten Rektorenalltag warf Hannes Rath, geschäftsführender Schulleiter der St. Georgener Schulen. Schartel wünschte er Nerven wie Drahtseile. Passenderweise gab es vom Kollegium als Geschenk einen Rettungsring. Es sei wichtig, dass alle an einem Strang zögen, so Stefanie Reincke vom Elternbeirat, dessen Unterstützung sie zusagte.

Mit Tänzen und Gesängen bereichern die Kinder die Amtseinführung. Foto: Stephan Hübner

Schartel berichtete über die Schritte hin zur Entscheidung, das Amt zu übernehmen. Große Ziele seien erreichbar mit den richtigen Menschen an seiner Seite. Ihr Kollegium bestehe „aus zauberhaften Prinzessinnen“, die wahre Größe zeigten, wenn es brenzlig werde. Sie könne sich kein besseres Team an ihrer Seite wünschen. Der Feenstaub der alles zum Leuchten bringe seien Elternvertreter und Freundeskreis, immer da, wenn man Unterstützung brauche, um in den Alltag auch das Magische einziehen zu lassen.

Beide Schulen sollen große Gemeinschaft werden

Benjamin Ender sei ein kompetenter Kollege und wunderbarer Freund, der dafür sorge, dass unsichtbare Wände Stück für Stück verschwänden. Sie hoffe, dass beide Schulen zu einer großen Gemeinschaft werden, wolle die Schule zu etwas entwickeln, was sie sich für die eigenen Kinder gewünscht hätte, wo man tagtäglich über sich hinauswachse und viele magische Momente erlebe.

Abgerundet wurde die Amtseinführung mit Tänzen und Gesängen der Kinder und lustigen Antworten von Schülern dazu, wie sie sich die Arbeit einer Rektorin vorstellten.