Zum zweiten Mal fand am Wochenende der klein-feine Weihnachtsmarkt an der Hängebrücke in Todtnauberg statt.
An der „Blackforestline“ wurden schöne, kreative, praktische und kulinarische Dinge angeboten. Dick eingemummelt standen die Anbieter an den 14 überdachten und einheitlich geschmückten Ständen, denn es gab neben Regenschauern auch einen eiskalten Wind.
Doch das hielt die Besucher nicht ab, wollten die sich doch Anregungen für weihnachtliche Dekoration holen und das ein oder andere Geschenke erstehen. Buntes Selbstgestricktes hatte die Handarbeitsgruppe der katholischen Kirchengemeinde Oberes Wiesental im Angebot, Goldschmiedearbeiten und kunstvolle Holzengel, Sterne, Strohfinken und stilvolle Schmuckstücke rundeten das Angebot ab.
Die Jugendrotkreuzler boten zusammen mit Wolfgang Geis Muffins und Früchtepunsch an. Zum Glück gab es auch Gulaschsuppe, Würste und Flammkuchen, so dass man sich auch von innen wärmen konnte.
Auf besonderes Interesse stieß die Einladung zum „VIP-Besuch“ der Hängebrücke, wie Teamleiterin der Blackforestline Tanja Dreier berichtete. A„Highlight“ im wahrsten Sinne war die Laternenwanderung, zu der trotz des ungemütlichen Wetters viele Erwachsene und Kinder über die Brücke gekommen waren; eine Teilnehmerin hatte an diesem Abend sogar ihre Höhenangst überwunden. Der Nikolaus und das Maskottchen Ria Reh waren ebenso dabei wie der Brückenbauer Günter Eberhardt, der als Überraschungsgast mit den zahlreichen Teilnehmern ins Gespräch kam.
Hansi Bergmann von der Blackforestline begrüßte die Gäste und ermunterte sie, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ebenfalls zu Brückenbauern zu werden. Es müssten nicht die ganz großen sein, eine kleine zum Nachbarn, Arbeitskollegen oder Klassenkameraden wäre doch schon ein Anfang, legte er den Gästen ans Herz.