Die Alpirsbacher Gemeinderäte trugen ihre Anfragen, Anregungen und Anträge in der jüngsten Sitzung vor.
Ralph Kammer (UBL) fragte in der jüngsten Gemeinderatssitzung nach, wie der Sachstand im Baugebiet Höhe I sei. Stadtbaumeister Rudolf Müller sagte, dass sich der Prozess zäh entwickle. Im Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe habe es einen Wechsel gegeben. Spätestens nach Ostern soll es einen Ortstermin mit dem RP und dem Investor geben, bei dem alle Fraktionen Informationen aus erster Hand erhalten werden, so Müller.
Eine weitere Frage von Ralph Kammer betraf das Alkoholverbot vor dem Haus des Gastes. Er wollte wissen, wie es kontrolliert wird. Marc Bader erklärte, dass es vom Ordnungsamt überwacht werde. Auch der Polizei in Alpirsbach und Freudenstadt sei der Sachverhalt bekannt.
Kirchen unterstützen das Verbot
Zum Böllerverbot bei Kirchen, das in der letzten Sitzung von Tabea Joos (FWV) angesprochen wurde, nahm Amtsverwalter Norbert Beck Stellung. Er sagte, er habe mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg sowie mit Vertretern der beiden Kirchen gesprochen. Von diesen werde ein Böllerverbot unterstützt. Beck betonte, dass es nächstes Silvester umgesetzt werden kann.
Jaleh Mahabadi (FWV) sagte, ihr sei zugetragen worden, dass jemand für einen kleinen Streifen Grundstück einen Grundsteuerbetrag von 1,60 Euro zahlen muss. Die Verwaltungskosten, Papier, Porto und Arbeitszeit seien deutlich höher als der Erlös. Kämmerer Rolf Wöhrle sagte, dass man solche Beträge stehen lasse, ohne sie einzutreiben. Im Land liege diese Praxis bei etwa zehn Euro, aber nicht einheitlich. Beck erklärte, dass dies nicht so einfach sei. Wöhrle fragt beim Gemeindetag nach, wie dies dort gehandhabt wird und ob es eine Bagatellgrenze gibt.