Grabschmuck im Horber Ruhewald. Foto: Lück

Rückschlag für einige der Hinterbliebenen. Karlsruher Gericht sieht Stadt Horb im Recht.

Im jahrelangen Streit um Grabschmuck im Ruhewald haben einige der Hinterbliebenen jetzt einen Rückschlag erlitten: Sie werden ihre Gräber künftig nicht mehr schmücken dürfen. Das Gericht sieht die Stadt Horb im Recht.

Horb - Im Streit um Grabschmuck im Ruhewald hat das Verwaltungsgericht entschieden: Der Grabschmuck ist nicht zulässig.

Anwalt will gegen Urteil vorgehen

Eine Hinterbliebene, die im Ruhewald das Grab eines Angehörigen schmückt, hatte vor dem Gericht in Karlsruhe geklagt. Das hat nun entschieden und der Stadt Recht gegeben. Die Klage dagegen wird abgelehnt. Die Witwe, die gegen das Verbot geklagt hatte, befindet sich seit mehr als zwei Jahren im Konflikt mit der Stadtverwaltung, die den Schmuck untersagt und sich dabei auf die Satzung beruft.

Die Stadt war immer wieder eingeschritten und hatte Grabschmuck entfernt, was auch zum Konflikt mit anderen Hinterbliebenen geführt hatte. Die Satzung des Ruhewaldes, die der Gemeinderat vor kurzem bestätigt hat, verbietet Schmuck grundsätzlich. Nun hat das Gericht der Stadtverwaltung Recht gegeben. Der Anwalt der Klägerin will gegen das Urteil vorgehen, die schriftliche Begründung aber noch abwarten, berichtete der SWR.