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Ruhestein Umweltminister besucht Nationalpark

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Franz Untersteller hofft, im Nationalpark neue Ansätze für die Rettung des Waldes zu finden. Foto: Nationalpark Schwarzwald / Daniel Müller

Baiersbronn/Ruhestein - Der Klimawandel setzt dem Wald hart zu. Bäume vertrocknen oder werden von Borkenkäfern und anderen Insekten zerstört. Was hilft? Neue Baumarten? Weniger Wirtschaften und mehr Wildnis? Vielleicht hilft ein Blick in den Nationalpark Schwarzwald.

Können Erkenntnisse aus dem Nationalpark Schwarzwald helfen, Wälder im Klimawandel zu erhalten? Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) informiert sich am Montag im Nationalpark darüber, welche Veränderungen der Klimawandel in den Höhenlagen des Nordschwarzwaldes auslöst und wie der Wald der Zukunft aussehen kann.

In der Kernzone des 2014 gegründeten Nationalparks lässt sich beobachten, was in einem Wald ohne menschliche Eingriffe passiert. Dort gibt es am Wildsee einen Bannwald, aus dem sich die Menschen bereits vor mehr als hundert Jahren zurückgezogen haben.

Auch im Nationalpark seien Trockenschäden zu erkennen, die sich allerdings noch in Maßen hielten, berichtete Direktor Thomas Waldenspuhl. Die Fichte sei durch den heißen Sommer 2018 im größeren Umfang geschwächt, bei Tannen und Kiefern zeigten eher noch einzelne Bäume Trockenschäden. "Hier ist es aber sehr wichtig zu berücksichtigen, dass sich der Nationalpark durch seine Höhenlage im Schwarzwald nicht mit den meisten anderen Wäldern im Land vergleichen lässt." Die jährliche Durchschnittstemperatur liege bei etwa sechs Grad Celsius und der Niederschlag erreiche 2200 Millimeter im Jahr.

Auch der Borkenkäfer ist ein Thema im Nationalpark. "In der Kern- und Entwicklungszone haben wir auch Käferlöcher, die größer werden", teilte Waldenspuhl mit. Im Pufferstreifen zu den angrenzenden Wirtschaftswäldern sei es gelungen, Kontrolle und Entfernung betroffener Bäume wie geplant durchzuhalten. Wegen seiner Lage ist der Nationalpark nach Waldenspuhls Angaben auch beim Borkenkäfermanagement nicht mit den meisten anderen Wäldern in Baden-Württemberg vergleichbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten werde in diesem Jahr wahrscheinlich keine zweite Käfergeneration mehr ausfliegen.

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