Der Inzlinger Gemeinderat votiert mit der Anpassung der Feuerwehrentschädigungssatzung für eine höhere Förderung der Ehrenamtlichen.
Nach 14 Jahren hat der Gemeinderat die Feuerwehrentschädigungssatzung für die Inzlinger Floriansjünger in seiner Sitzung am Dienstagabend angepasst. „Wir hatten zuvor verschiedene Sätze zwischen sieben und zwölf Euro“, erläuterte Bürgermeister Marco Muchenberger im Pressegespräch.
Satzung gilt rückwirkend
Mit der rückwirkend zum 1. Januar beschlossenen Satzung werden nun für jede angefallene Stunde bei entsprechenden Tätigkeiten 15 Euro berechnet. Zu diesen Aufgaben gehören Feuersicherheitswachdienste, Parkdienste oder kostenpflichtige Einsätze gemäß dem Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg.
Anforderungen sind gestiegen
„Die Anforderungen an die Ehrenamtlichen werden immer größer. Dies soll honoriert werden“, fasste Muchenberger kurz zusammen. Nach den Vorberatungen war eine Diskussion hierzu nicht mehr notwendig. Für die Gemeinderatsmitlieder betonte Karl Fisch (CDU) indes, dass man zuletzt am Fasnachtsfeuer gesehen habe, „wie wichtig unsere Feuerwehr für uns ist“. Neben den allgemeinen Entschädigungssätzen erhalten Funktionsträger obendrein eine monatliche Honorierung für ihre zusätzlichen Aufgaben. Für den Kommandanten gibt es künftig 150 Euro, sein Stellvertreter erhält 100 Euro monatlich. Der Gerätewart und der Jugendgruppenleiter erhalten 75 Euro, ihre Stellvertretungen jeweils 50 Euro. Denn neben der zusätzlich zu erwerbenden Qualifikation durch Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene sind diese Kameraden auch zwischen den Proben und Einsätzen mit weiterem Planungs- und Arbeitsaufwand im Hintergrund beschäftigt, damit die Feuerwehr und ihre Nachwuchsabteilung rund und effektiv laufen.
Sätze im oberen Bereich
Die von der Verwaltung empfohlenen und vom Gemeinderat einstimmig verabschiedeten Beträge wurden von der Empfehlung des Gemeindetags übernommen. Inzlingen orientiere sich dabei, bezogen auf gleich große Kommunen, am oberen Bereich des neuen Richtwerts, um gegenüber den Feuerwehrmitgliedern ihre Anerkennung auszudrücken, betonte Marco Muchenberger.