Im Hinspiel unterlagen die Panthers – hier Rytis Pipiras – den Gladiators unglücklich mit 72:74. Foto: Michael Kienzler

Basketball: Wichtiges Duell für Schwenninger Team. "Mannschaft in ihrer Entwicklung absolut im Zeitplan."

In der ProA treten die wiha Panthers Schwenningen (8./14) am Samstag (18 Uhr) zum Rückspiel bei den Römerstrom Gladiators Trier (9./14) an.

Die Panthers wollen sich für ihre unglückliche 72:74-Heimniederlage im Hinspiel revanchieren. Am 30. Dezember hatten die Schwenninger gegen die Moselstädter nach 24 Minuten bereits mit 53:38 geführt, gaben das Spiel dann aber aufgrund einiger Probleme in der Offense noch aus der Hand.

"Unsere Mannschaft ist in ihrer Entwicklung absolut im Zeitplan", betont Panthers-Coach Alen Velcic. "Natürlich schmerzen so knappe Niederlagen wie zuletzt gegen Rostock und Jena, aber es sind nur Kleinigkeiten, die wir noch verbessern müssen, um auch so enge Spiele gewinnen zu können."

Ein Sieg beim Playoff-Konkurrenten aus Trier wäre aus Schwenninger Sicht in der aktuellen Situation immens wichtig.

Auch der Trierer Kader hat sich seit dem Hinspiel verändert. Mit Austin Wiley haben die Gladiators einen körperlich starken Center verpflichtet, der für mehr Präsenz unter den Körben sorgen soll. Wiley, der vom BBL-Vizemeister Ludwigsburg nach Trier wechselte, fügte sich bei seinem Debüt mit zwölf Punkten und acht Rebounds gleich blendend sein, war jedoch zuletzt angeschlagen.

Die Liste der langzeitverletzten Spieler auf Trierer Seite ist um einen weiteren Namen ergänzt worden. Shooting Guard Dan Monteroso (Saisonschnitt 11,1 Punkte) fällt aufgrund einer Handverletzung mehrere Monate aus und gesellt sich damit zu den Dauerverletzten Jermaine Bucknor, Jonathan Dubas und Brody Clarke. Zuletzt mussten die Trierer eine bittere 98:99-Auswärtsniederlage in Leverkusen hinnehmen, bei der man im Schlussviertel 33 Gegenpunkte kassierte.

"Wir müssen uns in Trier auf unsere Stärken besinnen, abgeklärter auftreten und die Verantwortung etwas breiter aufstellen. Wir brauchen auch in ganz engen Phasen gute Entscheidungen", so Alen Velcic. "Wenn es uns gelingt, Adams und Diouf zu kontrollieren, sollten wir uns in einer guten Position befinden, um dort zu gewinnen."

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