Mit 22 Einsätzen gab Abteilungskommandant Joachim Binder einen Rückblick auf ein arbeitsintensives Jahr 2025 bei der Vöhringer Feuerwehr.
Sieben Brandeinsätze wurden aufgelistet, angefangen mit einer Brandentwicklung in einem Gebäude, gefolgt von dreimaligem Brandmeldealarm wegen des Gefahrgutunfalls auf der A 81, einem Lkw- und einem Autobrand.
An erster Stelle der 15 Hilfeleistungseinsätze stand das Binden von auslaufendem Kraftstoff und Heizöl und dessen Beseitigung. Vier Unfälle, davon einer mit einer eingeklemmten Person, erforderten technische Hilfeleistung. Die Kräfte waren aber auch bei einer Insektenbeseitigung, Wasser im Keller, einer Türöffnung und im Rahmen einer Tragehilfe für den Rettungsdienst gefordert.
Zehn Arbeitsdienste für das Gerätehaus
Die Einsätze beliefen sich auf 568 Stunden. 15 Mal leistete die Wehr Vereinshilfe im Ort bei der Narrenzunft und der Gemeinde, beim Maibaumstellen, beim Nightfire-Event und den Kitas. Daneben war sie präventiv tätig, etwa im Rahmen der Brandschutzerziehung in der Mühlbachschule mit Besichtigung des Gerätehauses.
Insgesamt 550 Arbeitsstunden in zehn Arbeitsdiensten wurden hauptsächlich in das eigene Gerätehaus investiert. 25 Übungsdienste gliederten sich in zwölf Einsatzdienste, sechs Gruppenübungen, vier Maschinisten- und drei Atemschutzausbildungen.
Das Leistungsabzeichen in Bronze legten Aileen Binder, Lars Eisenkrätzer, Julian Gauß, Leon Kutzner und Markus Winyarszki ab.
105 Mitglieder
Am 1. Januar zählte die Abteilung 105 Mitglieder, inklusive Kindergruppe, Jugend- und Alterswehr, Anwärtern, Feuerwehrseelsorger und Ehrenmitgliedern. Von 44 Aktiven sind 37 Männer. Das Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren. Der Übungsbesuch hat sich auf rund 73 Prozent gesteigert.
Lars Eisenkrätzer wurde zum Feuerwehrmann und Markus Winyarszki zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Hans-Georg Hug gehört seit 25 Jahren der Feuerwehr an, Wolfgang Staiger und Siegfried Urmann seit 40 Jahren und Walter Klingele seit 50 Jahren. Dank und Anerkennung in Gold gebührt auch Reiner Lehmann.
Marleen Jauch verabschiedet sich
Der letzte Schriftführerbericht von Marleen Jauch ließ alle Einsätze und sonstige Aktivitäten in genauerer Ausführung nochmals lebendig werden. Sie gibt ihr Amt nach sieben Jahren an Markus Winyarszki ab. Sichtlich bewegt bedankte sie sich für das Vertrauen, die gute Zusammenarbeit und die gemütlichen Stunden mit den Kameraden.
Lob für die Feuerwehr und den Zusammenhalt
Kommandant Joachim Binder verabschiedete sie als „eine Feuerwehrfrau mit Leib und Seele“. Aus seiner Würdigung ihrer Verdienste über 17 Jahre ging nicht nur ihre Qualifikation hervor, sondern auch ihr überragendes „Berufsethos“.
Gute Zusammenarbeit, Verlässlichkeit auf jeden Einzelnen, das Zurückstellen der eigenen Interessen hinter das Gemeinwohl, Hilfeleistung im Bedarfsfall und ein Dank an die Feuerwehr waren der Grundtenor der Ausführungen des Gesamtkommandanten Michael Keck, des Feuerwehrseelsorgers Dieter Kleinmann, der Ehrenkommandanten Wolfgang Hofstetter und Raimund Jauch sowie der stellvertretenden Bürgermeisterin Angelika Stierle.