2026 wird ein wichtiges Jahr für die Feuerwehr-Abteilung Weilersbach. In Kürze erfolgt der Umzug ins neue Feuerwehrgerätehaus.
In dieses Gebäude kommt auch der neue Gerätewagen Transport, der derzeit bei der Feuerwehr in Villingen steht, da die Garage im alten Feuerwehrhaus in Weilersbach zu niedrig ist.
Die Fertigstellung des neuen Gerätehauses ist auf April geplant, hieß es in der Jahreshauptversammlung der Weilersbacher Feuerwehr-Abteilung.
Die Weilersbacher Teilortswehr sei ein zuverlässiger Partner der Gesamtfeuerwehr VS. Wenn es um größere Einsätze geht, könne man sich auf die Kameraden von Weilersbach verlassen, so der stellvertretende Abteilungskommandant der Gesamtfeuerwehr VS, Andreas Seemann.
Bei Bränden
Insbesondere bei Großbränden wie in der Villinger Gerberstraße oder in der Schwenninger Alleenstraße zeige sich, dass man große Brände nur miteinander meistern kann. Die Weilersbacher Abteilungswehr unterstützte unter anderem in der Gerberstraße mit Atemschutzgeräteträgern, die in mehreren Trupps zur Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt wurden.
Erfreulich für Andreas Seemann ist auch die Nachwuchsarbeit in der Weilersbacher Feuerwehr. Die Jugend bilde den Grundstein für die aktive Wehr. Er wünschte allen Feuerwehrkameraden immer eine gesunde Rückfahrt von ihren Einsätzen.
Von diesen berichteten der Teilortskommandant Michael Stern und Sofia Grimm in ihren Rückblicken. Die Weilersbacher Teilortsfeuerwehr wurde 2025 zu 20 Einsätzen gerufen. Darunter waren es sieben Einsätze zu Brandmeldeanlagen, sieben technische Hilfeleistungen wie Türöffnungen, Ölunfälle oder Wasser im Gebäude. Zu fünf Brandeinsätze wurde die Feuerwehr Weilersbach ebenfalls gerufen.
Helfer-vor-Ort-Gruppe
Stark gefordert war die Weilersbacher „Helfer-vor-Ort“ Gruppe vom DRK-Ortsverein Villingen, sie ist ebenso in die Weilersbacher Teilortswehr integriert. Dessen Sprecher Michael Grimm berichtete von 91 Alarmierungen, bei denen bei 82 Einsätzen wertvolle Hilfe geleistet werden konnte. „Dies funktioniere nur deshalb so gut, weil wir uns im Team blind aufeinander verlassen können und die Arbeitgeber uns auch tagsüber freistellen, wenn man zum Einsatz gerufen wird“, so Michael Grimm.
Erfreut ist die Gruppe über die Neubeschaffung eines Einsatzfahrzeuges, das im August in Dienst gestellt wurde. Dank der großen Spendenbereitschaft der Weilersbacher Bevölkerung und Vereine und den restlichen Zuschuss vom DRK-Ortsverein Villingen konnte die Finanzierung jetzt abgeschlossen werden.
Ortsvorsteherin Yvonne Schuler sicherte der Feuerwehr wie auch der Helfer-vor-Ort-Gruppe ihre volle Unterstützung zu.