Geschossen wird auf dem früheren Areal der Zollernalb-Kaserne nicht mehr – nur noch auf dem Truppenübungsplatz Heuberg. Schießstände und andere Bauten werden daher entfernt. Foto: Karina Eyrich

Bald soll der Rückbau im Interkommunalen Industrie- und Gewerbepark Zollernalb beginnen. Die gute Nachricht: Das anfallende Material wird vor Ort wiederverwendet.

Den Auftrag für eine Konzeptstudie und das Ausschreibungsverfahren für den Rückbau nicht mehr benötigter Bauten auf dem Areal des Interkommunalen Industrie- und Gewerbeparks Zollernalb hat der Zweckverband in seiner jüngsten Sitzung vergeben.

 

Die Firma EPEA GmbH (Part of Drees & Sommer) wird sich darum kümmern und erhält dafür 164 000 Euro. Gebäude der einstigen Zollernalb-Kaserne, die noch nutzbar und in gutem Zustand sind, sollen erhalten bleiben. Einige Fahrzeughallen, Schuppen, Rampen, Schießanlagen und Ähnliches können aber weg. Laut Matthias Heinrich und Marcel Oeser soll der Rückbau „verantwortungsvoll“ erfolgen.

Vor Ort aufbereitet und dabei sogar sparen

Im Klartext: Material soll vor Ort recycelt und als Baumaterial wiederverwendet werden, was hohe Summen einspare. Sobald die Brut- und Vegetationsphase vorbei ist, also im Spätherbst, sollen die Rückbauarbeiten beginnen, und Heinrich betonte, dass EPEA bereits vorgearbeitet habe. „Wir können direkt loslegen“, und es fehle nur noch die Genehmigung zur Vor-Ort-Aufbereitung. Ende 2026 muss der Rückbau erledigt sein.