Gloria und Niko aus Rottenburg nehmen an der RTL-Show Temptation Island teil – eine harte Herausforderung für das Ehepaar. Foto: RTL/Frank Fastner

"Ich bin mir treu geblieben. Es wäre nicht Ich gewesen, wenn ich mit den Single-Männern was gemacht hätte", erzählt uns Gloria Glumac entschlossen. Die verheiratete Rottenburgerin führt ihr Tagebuch aus der RTL-Show Temptation Island im Schwarzwälder Boten fort und erzählt uns, wie sie sich rückblickend auf die dritte Folge fühlt und was sie beschäftigt.

Rottenburg - "Im Nachhinein bereue ich nur, dass ich mir so viel den Kopf gemacht hab", sagt sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie wünscht sich nicht, größere Partys gefeiert zu haben und auch nicht, die ersten zwei Tage in Temptation Island mit den Männern mehr genutzt zu haben – obwohl sie mittlerweile weiß, wie ihr Ehemann Niko es mit den Verführerinnen hat krachen lassen.

Nüchtern erklärt sie ihren Gefühlsausbruch

Das sieht die RTL-Teilnehmerin mittlerweile deutlich entspannter, als es noch in der vergangenen Folge wirkte. Dort brachen einige Emotionen aus ihr heraus, die sie nun bereut. Statt mit harten Worten erklärt sie sachlich und nüchtern ihren Gefühlsausbruch: "Jede einzelne Szene an sich ist nicht schlimm. Die Summe macht es aus", erklärt sie. "Es hat sich angefühlt, als hätte man mich verprügelt."

Die einzelnen Situationen, in die sich ihr Ehemann mit den Frauen begeben hat, finde sie kaum schlimm. Dennoch habe Nikos Verhalten sie schockiert und Gloria berichtet, dass sie nicht damit gerechnet habe, dass in zwei Tagen so viel passieren könnte. Der nächste Schritt, so ist sie der festen Überzeugung, wäre fremdgehen.

Niko hat es ausgereizt, sozusagen an der Grenze dessen gekratzt, was seine Frau noch ertragen konnte – und das ist gerade einmal der Beginn der RTL-Show.

Gehen sie mittlerweile getrennte Wege?

Ob die beiden noch zusammen sind oder mittlerweile getrennte Wege gehen, darf sie uns nicht verraten. Einer Sache ist sich Gloria jedoch sicher, nämlich dass sie mittlerweile viel reflektierter denkt: "Sowas tut man seinem Ehepartner nicht an", sagt sie und bezieht sich dabei nicht nur auf sein Verhalten, sondern auch auf ihre eigenen Worte: "Wir haben uns gegenseitig wehgetan."

Er verletzte sie vor allem mit seinen Taten, sie ihn mit ihren verbalen Ausschreitungen. Ob sie für die eigene Ehe hinzugelernt haben, oder für künftige Beziehungen wird sich noch zeigen.