Einstimmige Wiederwahl, solide Finanzen und ein ambitioniertes Programm: Der Freundeskreis stellt die Weichen für das diesjährige Festival.
Vor dem neuen Klassik-Festival Sommersprossen 2026 fand die Mitgliederversammlung des Freundeskreises statt. Vorsitzender Veit Strasser ließ das Vereinsjahr Revue passieren.
Im Rückblick auf das Festival 2025 seien Besucherzahlen und Sponsoren konstant geblieben, beim Sponsoring wünsche man sich eine weitere Zunahme.
Homepage wird überarbeitet
Der musikalische Rückhalt in die Stadt Rottweil mit dem Konzert von Profis und Laien in der Predigerkirche und die Preludien der Rottweiler Musikschüler habe sich bewährt. Die Überarbeitung der Homepage werde in Angriff genommen. Kassierer Eugen Weiß und Kassenprüfer Rolf Straub bestätigten eine ausgeglichene Kasse.
In den turnusgemäßen Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Festivalintendant Florian Donderer bedankte sich bei Vorstand und Helfern im Freundeskreis für ihre geleistete Arbeit und wünschte zugleich ein noch stärkeres Zusammenarbeiten für die zukünftige Programmgestaltung - auch eine wichtige Verbindung des Festivals zur Stadt Rottweil.
Zum diesjährigen Festivalprogramm hob Intendant Donderer drei Besonderheiten hervor: Das gemeinsame Feiern mit der Kunststiftung Erich Hauser zu deren 30-jährigen Bestehen mit einer Matinee, einem Projektkonzert mit der Musikschule und einem Abend-World-Music-Konzert mit Stephan Micus sei geplant.
Drei Kammerkonzerte
Drei Kammerkonzerte mit renommierten Musikern sind vorgesehen – dem Geiger Tobias Feldmann, der Pianistin Elisabeth Brauß, und dem Signum Quartett mit Florian Donderer, das just in diesem Jahr Residenzensemble bei den diesjährigen Schwetzinger Festspielen des SWR ist.
Sicher ein Höhepunkt bildet das Abschlusskonzert „Fagottissimo“ mit bekannten Vagottisten, eine „faszinierende Feier“ , wie Donderer betonte.
Um auf das bevorstehende Festival einzustimmen, gab Florian Donderer eine musikalische Kostprobe, den ersten und letzten Satz der g-moll Solo-Sonate von J.S. Bach.