Beim Jugendhearing wurde eine durchgehende Beleuchtung des Wegs zwischen Doppelsporthalle und Marxstraße vorgeschlagen. Unser Bild zeigt (von links): Daniel Haaser vom städtischen Tiefbau und KiJu-Leiterin Anni Kluge mit Jasna Wubs, Albesa Hajredini und Kiara Weiß von der AG Kommunity. Foto: Stadt Rottweil/Hermann

Die Stadt hat mit der Beleuchtung des Wegs vom Schulcampus in die Marxstraße eine Idee des Jugendhearings umgesetzt.

Einmal im Jahr lädt die Stadt Rottweil Schüler zum Jugendhearing in den Kapuziner ein. Jugendliche können hier ihre Ideen und Vorschläge einbringen und mit den Verantwortlichen von Stadtverwaltung und Gemeinderat diskutieren.

 

Jetzt wurde eine weitere Anregung umgesetzt: Ein Geh- und Radweg beim Schulcampus wurde saniert und mit Laternen ausgestattet.

Pünktlich zum Beginn der dunklen Jahreszeit hat die Stadtverwaltung Rottweil einen Wunsch der Jugendlichen umgesetzt, die sich beim Hearing 2023 Gedanken über den Zustand der Wege auf dem Schulcampus gemacht haben: So hat die städtische Abteilung Tiefbau den Belag auf dem Geh- und Radweg zwischen Marxstraße und Leibniz-Gymnasium saniert und die Entwässerung angepasst. Auf Anregung der Jugendlichen wurden zudem neue Laternen aufgestellt, so dass der Weg zwischen Doppelsporthalle und Marxstraße nun durchgehend beleuchtet ist.

Arbeitsgruppe bleibt dran

Zwischen den Hearings bleibt eine Arbeitsgruppe im Kinder- und Jugendreferat (KiJu) am Ball und begleitet die Umsetzung verschiedener Ideen: „Der Jugendbeteiligungsprozess ist so angelegt, dass die Vorschläge und Wünsche der Jugendlichen nicht nur gesammelt und diskutiert, sondern auch konkret geplant und gemeinsam umgesetzt werden“, erklärt KiJu-Leiterin Anni Kluge.

Mit dem Ergebnis der Bauarbeiten auf dem Schulcampus zeigte sich eine Abordnung der „AG Kommunity“ sichtlich zufrieden. „Unsere Jugendbeteiligung beweist eindrucksvoll, wie wichtig Mitbestimmung und Beteiligung für eine lebendige und jugendfreundliche Stadt sind“, betont Kluge. Bereits erfolgreich umgesetzte Ideen seien die Grillstelle am Neckar, Wasserspender oder eine Halloweenparty für Jugendliche. „Solche konkrete Maßnahmen sind wichtig, denn so erfahren die Jugendliche, dass durch Engagement echte Veränderungen erreicht werden können.“