Einen Kalkbrennofen haben die Archäologen freigelegt. Foto: ArchaeoBW

Sie ist ein Fenster in die Geschichte Rottweils: die Ausgrabung auf einem Grundstück an der Hölderstraße. Die Archäologenteams der Grabungsfirma ArchaeoBW und des Landesamtes für Denkmalpflege gewinnen viele neue Erkenntnisse.

Rottweil - Vorsichtig kratzt die junge Frau die Erde von den grauen Steinen, die in einem Ring angeordnet aus dem Boden ragen. Noch ist – zumindest für Laien – kaum zu erkennen, was das sein könnte. Doch für die Experten ist klar: "Das ist ein Kalkbrennofen. Den hat man benötigt, um Steine für die Steingebäude zu brennen. Die Datierung wissen wir noch nicht, aber da er alle Strukturen der Römerzeit zerschneidet, könnte er gut ins Mittelalter passen", erklärt Klaus Kortüm vom Landesamt für Denkmalpflege, der sich als Fachaufsicht regelmäßig vor Ort ein Bild macht. Um das Alter genau zu klären, benötige man noch Holzkohlereste, die man mittels der C14- oder Radiokarbon-Methode datieren lasse.

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