Narren und Zuschauer feiern eine gelungene Rottweiler Fasnet 2026. Foto: Schnekenburger

Die Fasnet 2026 hat einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert das Fastnachts-Brauchtum in der Stadt und der Region Rottweil genießt.

Eine durchweg positive Bilanz zieht Narrenmeister Christoph Bechtold nach der Fasnet 2026 in der Stadt. Trotz kalter Temperaturen und immer wieder einsetzendem Regen strömten an den vergangenen Tagen Tausende Narren und Besucher in die Innenstadt. „Die Gesamtbilanz ist sehr positiv, alles hat gut geklappt und die Stimmung in der Stadt war super“, resümiert Bechtold zufrieden.

 

Nach Angaben der Narrenzunft beteiligten sich am Fasnetsmontag rund 3800 Narren am historischen Narrensprung. Auch am Fasnetsdienstagmorgen zogen circa 2200 Narren durch die Gassen.

Beim Sprung am Dienstagnachmittag reihten sich nochmals zwischen 2500 und 2700 Narren ein. Pro Veranstaltung wurden die Zuschauerzahlen auf rund 10 000 geschätzt – ein starkes Zeichen für den hohen Stellenwert der Fasnet in der Stadt und der Region.

Für den musikalischen Rahmen sorgten zehn Musikkapellen, die auf die Sprünge verteilt das närrische Treiben begleiteten und so zur guten Stimmung entlang des Narrensprungs beitrugen. Das Wetter zeigte sich über weite Strecken kalt und regnerisch, doch zwischendurch kämpfte sich auch immer wieder die Sonne durch die Wolkendecke.

Viele Helfer im Einsatz

Damit alles geordnet verlief, waren zahlreiche Helfer im Einsatz. Pro Sprung sorgten 52 Landsknechte, 15 „Wadelkappen“ – das sind Vorstands- und Ausschussmitglieder der Zunft – sowie mindestens acht Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf.

Anforderungen nehmen zu

Besonders hebt Bechtold die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Polizei hervor. Diese sei vertrauensvoll und konstruktiv verlaufen. „Alle Themen wurden im Konsens gelöst“, betont er – auch wenn die organisatorischen Anforderungen von Jahr zu Jahr größer würden.

Gemeinschaft und Brauchtum

So bleibt eine Fasnet, die das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt einmal mehr spürbar gemacht hat. Tausende Mitwirkende und Zehntausende Besucher prägten die närrischen Tage und zeigten, wie fest das Brauchtum hier verwurzelt ist – eine gute Grundlage für die kommenden Jahre.